Konzert in der “Alten Kelter”
in Eichelberg am 15. November 2008

Harmony on Air feiert umjubeltes Comeback

Fünf Jahre war Pause, jetzt sind sie wie Phönix aus der Asche zurückgekehrt. Mit einem umjubelten und gefeierten Konzert in der Kelter Eichelberg unter dem Motto “Let us entertain you”, zu deutsch “Wir wollen euch unterhalten”, gelang dem beliebten und bekannten (ehemaligen) Folklore-Chor “Harmony on Air” das Comeback des Jahres im kulturellen Leben von Obersulm. Über 320 Konzertbesucher waren am Samstagabend in der ausverkauften Alten Kelter in Obersulm-Eichelberg auf die Bühnenrückkehr gespannt und am Ende des Konzerts restlos begeistert.

In neuer Besetzung, mit neuem Dirigenten und einem neuen Repertoire, das vom Volkslied über Jazz-Songs bis zur Rockballade reicht, feierte Harmony on Air eine triumphale Rückkehr auf die Bretter, die für so manchen Künstler die Welt bedeuten. Das mitreißende Konzert mit dem Untertitel “Querbeet” eröffnete Harmony on Air-Gründungsmitglied Andreas Müller als Solist mit dem berühmten “Welcome” aus dem Musical “Cabaret”. Zu ihm gestellte sich nach und nach der ganze Chor.

“Wenn man hier oben steht, ist das eine imposante Kulisse”, freute sich Stephan Müller, erster Vorsitzender des Chores bei der Begrüßung der Gäste über den vollbesetzten Keltersaal. Müller stellte mit Johannes Mittl den neuen Dirigenten vor, der den Chor seit 14 Monaten “trainiert”.

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“Lassen Sie heute ihre Seele baumeln und genießen Sie mit Harmony on Air eine musikalische Welt- und Zeitreise”, forderte Uwe Jacobi, ehemaliger Redakteur der Heilbronner Stimme, und Moderator des Abends die Konzertbesucher auf. Mit Humor, Charme und vielen Details zum Chor und seinen Liedern führte Uwe Jacobi durch das Programm. Seine kurzweilige musikalische Weltreise eröffnete Harmony on Air mit Melodien aus dem Musical Grease und stattete China mit dem Titel “Reflection” aus dem Disneyfilm “Mulan” mit Andreas Müller und Bianca Langenwalder als Solisten einen Besuch ab.Anklicken und Video betrachten!

Zahlreiche weitere Ensemblemitglieder glänzten bei Soloeinlagen mit der Gitarre, der Trompete, dem Saxophon oder ihrer Stimme. Schnell sprang der Funke der Begeisterung von den elf Sängerinnen und acht Sängern auf das Publikum über. Das erlebe beim musikalischen Streifzug mit Volksliedern, Filmmelodien aus den 20er und 30er Jahren, bei Jazz mit Duke Ellington, bei Popsongs von ABBA bis Queen und einigen  humorvollen a’Capella Einlagen ein musikalisches Feuerwerk.

Begleitet von Johannes Mittl am E-Piano, Volker Zottnick am Schlagzeug und Nico Härdtner am Bass ließen Chor und Solisten ihrer Sangesfreude freien Lauf. Als “Frank Sinatra des Weinsberger Tals”, würdigte Uwe Jacobi die Solistenrolle von Andreas Müller. “Einfach großartig”, fand Beate Wrba aus Heilbronn die Premiere des neuen Repertoires. Die Bohemian Rhapsody von Queen und von Robbie Williams “Let me entertain you” hatte der Chor als Highlights ans Ende des Programms gestellt. Nach mehreren Zugaben verabschiedete sich Harmony on Air a’Capella mit dem Liedchen “Wer hat an der Uhr gedreht?” und dem Versprechen des Chorleiters “Wir kommen wieder keine Frage”.

Text & Bilder: dö / Gustav Döttling

Artikel aus Sulmtal.de

 

Benefizkonzert am 15.03.2009 in der evangelischen Kirche Affaltrach

Lasst Euch unterhalten ...

Wie bedankt sich ein Chor, dass er ein ganzes Jahr lang unentgeltlich einen Probenraum zur Verfügung gestellt bekommt? Mit einem vortrefflichen Konzert natürlich!

Seit eineinhalb Jahren ist der neuformierte Chor zusammen und beim ersten Ton spürt man die Harmonie nicht nur in der Luft, sondern auch zwischen dem jungen Dirigenten Johannes Mittl und seinen Sängern. Pfarrer Hans-Georg Steg wünschte den Zuhörern, dass sie die großen und kleinen Probleme beiseitelegen mögen und in der Luft etwas zum Schwingen komme.

Harmony on Air verpackte seine Musik in mehrere Blöcke. Er zeigte seine Vielseitigkeit mit Filmmusiken, Lieder aus den 30er Jahren, Gospels, Jazz und Swing und Pop. Vorstand Stephan Müller betonte, dass der Schwerpunkt des Chors überwiegend auf weltlicher Musik liege. Bei diesem Kirchenkonzert Gospels jedoch in den Vordergrund rückten. Das a capella gesungene “Nobody knows” ging dabei so richtig unter die Haut.

Chorleiter Mittl hat seinen Chor voll im Griff, selbst wenn er dirigiert und gleichzeitig am elektronischen Klavier begleitet. Die Stimmen passen gut zusammen und dass sie nicht nur im Chorklang wunderbar harmonieren, zeigen die Solisten mit ihren klaren Stimmen. Ihr musikalisches Talent stellen sie mit Gitarren-, Trompeten- und Saxophonsoli aus den eigenen Reihen unter Beweis.

Als Abschluss singen sie von Robbie Williams “Let me entertain you”. Unter dieses Motto haben sie auch ihr unterhaltsames Konzert gestellt. Ohne Zugaben durfte der stark verjüngte Chor die Kirche nicht verlassen - einfach begeisternd.    

Text: Sulmtalde vom 19.03.2009 - HB

Singen in der Johanneskirche

“In der Luft liegt etwas, das swingt. Wir wollen uns gerne entertainen”. Mit dem Motto des Konzerts begrüsst Pfarrer Hans-Georg Steg die Besucher in der Johanneskirche.

Nach nunmehr fünfjähriger Pause gibt der Chor “Harmony on Air” unter der Leitung von Johannes Mittl sein zweites Konzert. Durch das Programm führt Stephan Müller. “Let us entertain you! Weltbekannte Songs eines Jahrhunderts - querbeet”, ist auf den Plakaten und Eintrittskarten zu lesen. Der erste Teil beginnt mit Filmmusik. Sandra Mayer leitet mit ihrem Solo den Titel “When you believe” ein. Es folgt die frisch-fröhlich-freche Musik der Dreißigerjahre, wie “Auf Wiedersehn Herr Doktor”. Natürlich darf auch “Liebling, mein Herz lässt dich grüssen” nicht fehlen und es ist gut zu wissen, dass es “irgendwo auf der Welt ein kleines bisschen Glück gibt”. Was passt besser in eine Kirche, als geistliche Musik und so geht das einfühlsam gesungene “Amazing grace” wie ein Gebet direkt ins Herz.

Mit “Nobody knows” und “Go down Moses” vermittelt der Chor die ganze Schönheit und auch Melancholie der Negro-Spirituals, ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art.

“You are the sunshine” ist der Einstieg zu Jazz und Swing. Mit “Dancing Queen” ist Harmony on Air in der Neuzeit angelangt. Eines der Sahnehäubchen des Konzertes “Don’t know why”, das Solo gesungen von Bianca Langenwalder. Das Motto des Konzertabends ist zugleich der letzte Titel: “Let us entertain you”. Nach einem solchen Konzert lässt man den Chor nit ohne Zugaben gehen. Ganz still wird es, als Johannes Mittl mit einer Improvisation auf dem Keyboard “Summertime” einleitet. Anja Munz verleiht mit ihrem Saxophon diesem Titel eine besondere Note.

Artikel aus Sulmtal.de vom 20.03.09 - hlö

Rock, Pop und Jazz am See

Von Roland Kress

 

OBERSULM Harmony on Air ist wieder da. Nach erfolgreichem Comeback im November vergangenen Jahres gefiel der Chor mit Rock, Pop, Jazz und Gospelsongs auch beim
Open-Air-Event am Breitenauer See. Mit weltbekannten Songs aus den verschiedensten Stilrichtungen überzeugte der Chor mit seinen 17 Sängerinnen und Sängern um ihren Chorleiter Johannes Mittl.

Naturbühne Schwarzes Outfit, dazu ein türkisfarbenes Tuch oder Krawatte, mit viel Applaus begrüßte das Publikum den Chor beim Betreten der „Natursteinbühne" auf dem Campingplatz am Breitenauer See. Mit Abbas „Dancing Queen" eröffnet der Chor ein fast zweistündiges Konzert, das jede Menge Hörgenuss bot.

Das „sonnige" Programm, wie es Vorsitzender Stephan Müller von Harmony on Air angekündigt hatte, fand seine Fortsetzung mit „When I fall in love" und dem Stevie Wonder Titel „You are the sunshine of my life". Ein Glanzlicht setzte der Chor mit „Bohemian Rhapsody".

Stimmung Bereits zur Pause waren die Zuhörer Gustav Frisch und Uta Gasser von den Darbietungen angetan. „Schöne Atmosphäre, gute Stimmung. Ein Abend so richtig zum Wohlfühlen und Genießen." Mit dieser Aussage dürfte Uta Gasser nicht alleine gewesen sein.

Im zweiten Teil ein weiteres Highlight mit „Oh happy day". Temporeich folgte aus dem Musical Grease „You are the one, that I want". Da hielt es selbst Dirigent Johannes Mittl nicht mehr auf dem Stuhl hinter dem Klavier.

Dämmerung, Sommerfeeling pur. Das Scheinwerferlicht hatte den Chor vor abendlicher Kulisse fest im Fokus. Zugaberufe. Am liebsten hätte man den Chor gar nicht mehr von der Bühne gehen lassen wollen. Campingplatzgäste im Hintergrund tanzten begeistert mit. Der Abend mit Harmony on Air neigte sich dem Ende. Solostimmen von Andreas Müller, der auch mit einem Saxofonsolo überzeugte, Bianca Langenwalder, Sandra Mayer und Thora Wolff sowie Paul Hoos an der Trompete, Thilo Mayer mit Gitarre und Volker Zottnick am Schlagzeug sorten mit für einen hörenswerten Abend am See.

Zufrieden Bei der Frage an den Dirignten, ob er mit seinem Chor an diesem Abend zufrieden gewesen sei, zögerte der 25-jährige Johannes Mittl keine Sekunde: “Die haben das heute sehr gut gemacht.” 

Artikel aus Heilbronner Stimme vom 05.08.09

Viel Applaus für ein hörenswertes Harmony-on-Air-Konzert

Ein Abend so richtig zum Wohlfühlen und Genießen

Im wahrsten Sinne des Wortes: Harmony an Air ist wieder da! Nach erfolgreichem Comeback im November vergangenen Jahres gefiel der Chor mit Rock, Pop, Jazz und Gospelsongs auch beim OpenAir-Event am Breitenauer See.

„Einen wunderschönen guten Abend, viel Spaß und gute Unterhaltung", begrüßte Ute Bajak von der Volkshochschule Obersulm vor Beginn des Konzerts mit Harmony an Air das Publikum. Die Aussagen hätten nicht treffender sein können. Mit weltbekannten Songs aus den verschiedensten Stilrichtungen überzeugte der Chor mit seinen 17 Sängerinnen und Sängern um ihren Chorleiter Johannes Mittl.

Schwarzes Outfit, passend dazu ein türkisfarbenes Tuch oder Krawatte, mit viel Applaus begrüßte das Publikum den Chor beim Betreten der „Natursteinbühne" auf dem Campingplatz am Breitenauer See. Mit Abbas Dancing Queen eröffnet der Chor ein fast zweistündiges OpenAir-Event mit jeder Menge Hörgenuss. Das „sonnige" Programm, wie es Vorstand Stephan Müller von Harmony an Air angekündigt hatte, fand seine Fortsetzung mit When 1 fall in love" und dem Stevie-Wonder-Titel „You are the sunshine of my life". Ein Glanzlicht setzte der Chor mit seiner Bohemian Rhapsody. Bereits zur Pause waren die Zuhörer Gustav Frisch und Uta Gasser von den Gesangsdarbietungen des Chores angetan. „Schöne Atmosphäre, gute Stimmung. Ein Abend so richtig zum Wohlfühlen und Genießen", mit dieser Aussage dürfte Uta Gasser an diesem Abend nicht alleine gewesen sein.

Im zweiten Teil ein weiteres Highlight mit „Oh happy day". Temporeich folgte aus dem Musical Grease „You are the one that 1 warst". Da hielt es selbst Dirigent Johannes Mittl nicht mehr auf seinem Stuhl hinter dem Klavier. Abenddämmerung, Summerfeeling pur. Das Scheinwerferlicht hatte den Chor vor abendlicher Kulisse fest im Fokus. Den Zuhörern bot sich ein herrliches Bild zu gern gehörten Melodien.

„Let me entertain you", Robbie Williams hätte es mit Sicherheit gefallen. Zugaberufe. Am liebsten hätte man den Chor gar nicht mehr von der Bühne gehen lassen wollen. Campingplatzgäste im Hintergrund tanzten begeistert mit.

Der Abend mit Harmony an Air neigte sich dem Ende. Solostimmen von Andreas Müller, der auch mit einem Saxofonsolo überzeugte, Bianca Langenwalder, Sandra Mayer, Thora Wolff sowie Paul Hoos an der Trompete, Thilo Mayer mit Gitarre und Volker Zottnick am Schlagzeug sorgten mit für den „Abend so richtig zum Wohlfühlen und Genießen".

Bei der Frage an den Dirigenten, ob er mit seinem Chor an diesem Abend zufrieden gewesen sei, zögerte der 25-jährige Johannes Mittl nach dem Konzert keine Sekunde: „Die haben das heute sehr gut gemacht". ,Wer hat an der Uhr gedreht ...?" am Ende noch ein Gruß von Paulchen Panther wir kommen wieder keine Frage!". Spätestens im November in der Eichelberger Kelter wird es dann ein Wiedersehen mit Harmony an Air geben. (Bild & Text: kre/

Artikel aus SulmtalerWoche Nr. 32 vom 07.09.09

Let Us Entertain You - Harmony on (Open) Air am Breitenauer See

Lebensfreude pur - das vermittelt Harmony on Air bei seinen Auftritten. Rock, Pop, Jazz und Gospels - ein bunt gemischtes Programm. So auch am vergangenen Freitag im Atrium des neu gestalteten und erweiterten Teil es Campingplatzes am Breitenauer See. Der Gesang des aus 19 Sängerinnen und Sängern bestehenden Chores und dazu der wunderbare Blick auf die Höhen der Schwäbischen Toskana verschmolzen geradezu zu einer sommerabendlichen Einheit. “Petrus hat es mit uns gut gemeint”, beschrieb die verantwortliche VHS-Außenstellen- leiterin Ute Bajak die Wetterkapriolen der vergangenen Tage und ihren guten, streng geheimen Draht zum Wettermacher.

Der 25-jährige Musikstudent und Dirigent Johannes Mittl begleitete seinen Chor am elektrischen Klavier ohne großes theatralisches Gefuchtel - ein Blick genügte oft und die Sänger folgten ihm in Lautstärke oder Tempo. Überhaupt arbeitet Harmony on Air bei den unterschiedlichsten Stilen stets die feinen Nuancen heraus; es ist ein Chor, der die leisen Zwischentöne beherrscht. Seien es Popklassiker wie “Dancing Queen” von Abba oder die “Bohemian Rhapsody”, Gospels wie “When The Saints” und “Nobody Knows” oder Ausschnitte aus dem Musical “Prince of Egypt”, es kam einfach überzeugend herüber. Der Schlagzeuger Volker Zottnick stellte sich ganz in den Dienst des Chores und passte sein Spiel mit Trommeln und Becken dem Gesang unauffällig und einfühlsam an. Dass sie nicht zur im Chorklang harmonisieren, zeigten die Solisten, die mit ihren klaren Stimmen hervortraten. Welche musikalischen Talente sonst noch in dem Ensemble stecken, stellten Gitarren-, Trompeten- und Saxophonsoli aus den eigenen Reihen unter Beweis. Der Vorsitzende von Harmony on Air Stephan Müller führte im unterhaltsamen Plauderton durch das abwechslungsreiche Programm.

Als Abschluss erklingt das Credo, das sich der Chor auf die Fahnen geschrieben hat: “Let me entertain you” von Robbie Williams. Ohne mehrere Zugaben durfte das Ensemble die Bühne nicht verlassen. Dazu ein atemberaubender Sonnenuntergang - so sieht eine gelungene Sommerserenade aus.  /HB

Artikel aus Sulmtal.de Ausgabe 32 vom 06.08.09

Harmony on Air mit „echt scharf" in der Eichelberger Kelter

Musikalisches Feuerwerk Chorleiter Johannes Mittl stimmt mit Klängen auf dem Keyboard die Konzertbesucher auf den Abend ein: Mit ihrem „stimmenweisen Einmarsch" kommen die 18 Sängerinnen und Sänger einzeln auf die Bühne und erfüllen die Eichelberger Kelter mit ihrer Erkennungsmelodie - Harmony on Air Vorstand Stephan Müller begrüßt die Könzertbesucher in der Eichelberger Kelter. Eberhard Leiblich führt als Moderator charmant durch das Programm des Abends. Begleitet wird der Chor durch die Band “Twilight-Avenue”. Gleich der erste Titel “When I fall in love” geht ins Herz. Bianca Langenwalder singt das Solo zu dieser zarten, stimmungsvollen Melodie. Das frisch freche “Auf Wiederseh’n Herr Doktor” aus den Goldenen Zwanzigern ist auch heute noch ein Hit. Aber auch wenn man das Englische nicht immer versteht, so könne man doch die Melodien genießen, meint Moderator Eberhard Leiblich.

Mit “Man in the mirror” übernimmt Andreas Müller das Solomikrofon. Harmony on Air ist vielfältig. Der Gospelklassiker von den Baumwollfeldern Amerikas “Nobody knows the trouble I’ve seen” fehlt ebensowenig wie “It don’t mean a thing”. Welch schöner Abend, welch schöner Tag. Solist Andreas Müller und der Chor bringen es musikalisch auf den Punkt: “Oh happy day”.

“Ich war schon immer ein Fan von diesem Chor und bin auch heute wieder begeistert”, betont Bürgermeister Harry Murso in der Pause. Paulina Heist findet das Konzert wunderbar und kennt den Chor schon von Anfang an: “Es macht mir Spaß und Freude. Ich besuche jedes Konzert”. Für Doris Barth hat der Chor eine ganz besondere Bedeutung: “An meiner Hochzeit hat Harmony on Air das Lied “Oh happy day” gesungen. Harmony on Air zieht auch Kreise über den Raum Heilbronn hinaus. Antonie Becker aus Markgröningen ist mit ihrer Bekannten Gerda Klein aus Ludwigsburg-Oßweil gekommen.

Mit verändertem Outfit, gelben T-Shirts, präsentieren sich die Sängerinnen und Sänger mit Jazz, Pop und Gospel “Echt scharf” nach der Pause. Was passt da besser dazu als ein scharfes “Chili con Carne”. Wer möchte, kann auch gleich das Rezept mitschreiben. “Tears in heaven” ist das Pendant zu dem vorigen Titel. Thilo Mayer untermalt den ruhig getragenen Song mit einem Solo auf der Gitarre. Kurz und prägnant, als Einleitung: “Oh when the saints”, zu den gefühlvollen und ausdrucksstarken “Go down Moses”. Für den Titel “Rinderwahn” setzten sich Sängerinnen und Sänger im wahrsten Sinn des Wortes Hörner auf und bei “Funny Valentine” geift Anja Munz zum Saxophon. “For once in my life” ist das vorläufige Schlusslied vor der ersten Zugabe: “Bohemian Rhapsody”. So leicht lässt man Harmony on Air nicht gehen. Mit “Das Publikum war heute wieder wundervoll” bedankt sich der Chor bei den Gästen und mit “Wer hat an der Uhr gedeht, ist es wirklich schon so spät --- doch für heut’ ist wirklich Schluss” endet das wunderbare Konzert.
Text: hlö / Bilder: dö

Artikel aus SulmtalerWoche Nr. 48/2009

„Echt scharf" - Harmony an Air begeistert beim Jahreskonzert

Gleich beim ersten Titel, “Let me entertain you”, klatschte das Publikum mit. Der schwungvolle Auftakt beim Jahreskonzert von Harmony on Air unter dem Motto “Echt scharf” gefiel den rund 250 Besuchern in der gut gefüllten Eichelberger Kelter.

Nach einer gefühlvollen Improvisation von Chorleiter Johannes Mittl auf dem E-Piano sind die Sängerinnen und Sänger in ihrer schwarzen Kleidung mit türkisfarbenen Krawatten und Schaals stimmenweise “einmarschiert”. “Ein Jahr ist schnell vergangen, wir haben die Zeit seit dem letzten Konzert genutzt, um unser Repertoire zu erweitern”, begrüßt Stephan Müller, der Vorsitzende von Harmony on Air die Konzertbesucher. “Freuen Sie sich mit mir auf die Songs, Gospels, Hits und Ohrwürmer des heutigen Abends”, versprach Moderator Eberhard Leiblich den Zuhörern einen musikalisch genussvollen und abwechslungsreichen Abend.

Bianca Langewalder glänzte als Solistin mit “When I fall in love”. Im Stile der Comedian Harmonists erklang “Auf Widerseh’n Herr Doktor”. Einem gefühlvollen Ausflug in die afrikanische Savanne zu König der Löwen folgte der Jackson-Titel “Man in the mirror” mit Solist Andreas Müller. Schnell sprang der Funke der Begeisterung von der Bühne auf das Publikum über. Die Profimusiker Kiki Kaljus am Bass und Bernd Heimpold an den Drums sowie Johannes Mittl am E-Piano begleiteten den Chor beim weltbekannten Duke Ellington-Stück “Satin doll” und weiteren Titeln.

Viel Beifall erntete Harmony on Air für das A’capella gesungene Gospel “Nobody knows” und das moderne Arrangement von “Oh happy day”. Mit Bravo-Rufen verabschiedete das Publikum den Chor in die Pause. “Nobody hat mir sehr gut gefallen”, lobte Ernst Knorpp aus Wüstenrot-Neuhütten die musikalischen Darbietungen.

Mit dem in roten Chili-Schoten auf gelben T-Shirts geschriebenen Konzertmotto und dem fetzigen Titel “Chili con Carne” ging das Konzert nach der Pause weiter. Gefühlvolle Stücke wechselten mit schwungvollen Melodien und auch der Humor kam nicht zu kurz: Beim Titel “Rinderwahn”, präsentierten sich die Sänger “gehörnt”. Mit einem Gitarrensolo bereicherte Chormitglied Thilo Mayer “Tears in heaven” von Eric Clapton. Mit Gesangsoli glänzten Andreas Müller im Duett mit Bianca Langenwalder und Bianca Langenwalder mit Thora Wolff.

Mit dem Saxophon zeigten Andreas Müller und Anja Munz ihr Können. Mit der “Bohemian Rhapsody” von Queen und zwei weiteren stürmisch geforderten Zugaben verabschiedeten sich Chor, Chorleiter und Band. “Harmony on Air hat mich noch nie enttäuscht”, gefielen Obersulms Bürgermeister Harry Murso die Darbietungen des einstigen Folklorechors und seiner zahlreichen Solisten. “Ich mag Musik die swingt”, kommt Doris Barth seit vielen Jahren zu den Konzerten von Harmony on Air. Der Chor habe vor 30 Jahren als Überraschung “Oh happy day” auf ihrer Hochzeit gesungen. “Mir hat es super gut gefallen, ich war letztes Jahr auch schon da”, ist Christa Söldner inzwischen ein Fan von Harmony on Air.

Text & Bilder: dö / Gustav Döttling

Artikel aus Sulmtal.de vom 26.11.09

Gefühlvolle und mitreißende Kompositionen - Benefizkonzert mit Harmony on Air

Ein lauer Frühlingsabend, gefühlvolle und mitreißende Melodien aus mehreren Jahrzehnten  - schöner kann ein Sonntag nicht ausklingen, als beim Benefizkonzert der Obersulmer Gesangsformation “Harmony on Air” zugunsten der Renovierung der Eschenauer Wendelinskirche. “Ich habe auf Ihrer Homepage gesehen, Sie haben fleißig geübt”, begrüßte Thomas Nehr, Vorsitzender des Wendelinskirche-Fördervereins, den chor mit seinem Dirigenten Johannes Mittl. Er freue sich ,dass es endlich mit einem Benefizkonzert geklappt habe.

“Let me entertain you” - schon beim ersten Song von Robbie Williams klatschten die 96 Konzertbesucher begeistert mit. “Wir haben ein Programm quer Beet und begeben uns zu Beginn in die Welt der Gospels”, moderierte Harmony-Vorsitzender Stephan Müller mit Charme und Humor das Konzert. Auf das flott gesungene “Oh when the Saints” folge gefühlvoll “Go down Moses” und “Nobody knows”.

 “Jetzt kommt ein bischen Jazz”, leitete Stephan Müller zu sanften Acapell-Tönen über. “When I fall in love”, “For all we know” und “The days of wine and roses”, belohnten die Zuhörer mit rauschendem Beifall. Als Solist glänzte in der Jazzabteilung Andreas Müller mit Stimme und Saxophon.

Ihre humorvolle Seite präsentierten die Sängerinnen und Sänger bei ihrer musikalischen Zeitreise in die Ära der Comedian Harmonists und dem Titel “Rinderwahn” von Max Raabe und seinem Palast- Orchester. Nicht fehlen durfte ein Ausflug in die 70er Jahre mit Abba oder “You are the one that I want” aus dem Musical Grease. Als wahre Zungenkünstler entpuppten sich die Chormitglieder bei ihrem musikalischen Rezept “Chilli con carne”. Mit dem Queen-Titel “Bohemian Rhapsody” beschloss der Chor ein begeisterndes Konzert mit einem stimmge-
waltigen Auftritt.

Mit rhythmischem Beifall erklatschten sich die Konzertbesucher Zugaben bis auch das letzte Notenblatt von Chorleiter Johannes Mittl das E-Piano schwungvoll in Richtung Kirchenbank verließ. So verabschiedete sich Harmony on Air mit “Oh happy day”, “On the sunny Side of the street” und “Das Publikum”. Am Schlagzeug sorgte Volker Zottnick dafür, dass immer der Rhythmus stimmte, Anja Munz mit dem Saxophon und Bianca Langenwalder als Stimmsolistin sorgten für weitere Highlights.

“Wahnsinn, ich hab mehrmals nachgezählt, es sind tatsächlich nur 16 Sängerinnen und Sänger und dann so ein toller Sound”, würdigte Pfarrer Johannes Veller die Gesangsleistungen. “Mir hat alles gefallen, sie machen einfach klasse Musik, ich höre die Gruppe seit es sie gibt”, gab sich Konzertbesucherin Bettina Schiedt als Harmony-Fan zu erkennen. “Die Gospels waren einfach Spitze”, hatte es Kurt Ruß der amerikanische Kirchengesang besonders angetan. “Wir werden nächstes Jahr ein Gesamtpaket schnüren”, kann laut Pfarrerin Gudrun Veller die Kirchengemeinde die Einnahme von rund 900 Euro für die Renovierung von Südfassade, Turm und der Fenster gebrauchen.

http://www.wendelinskirche-eschenau.de/


Text & Bilder: dö /Gustav Döttling

Artikel aus Sulmtal.de 20.04.2010

Besinnliches und Beschwingtes zur Adventszeit

Mit einem weihnachtlichen Konzert bedankte sich Harmony on Air bei der evangelischen Johanneskirchengemeinde, die dem Chor den Probenraum zur Verfügung stellt.
Pfarrer Hans-Georg Steg wünschte den zahlreichen Besuchern eine besinnliche Adventszeit, wohl wissend, dass diese oft genug eher als hektisch und stressig em-
pfunden wird.

Hamony on Air verstand es wunderbar, hier für zwei Stunden Abhilfe zu schaffen und Weihnachtsvorfreude aufkommen zu lassen. Der junge Dirigent Johannes Mittl hatte das Programm sorgfältig ausgewählt und seine bezaubernde Musik in mehrere Blöcke verpackt. Vorstand Stephan Müller führte durch das Programm.

Im ersten Teil interpretierte Harmony on Air englische Gospels und Weihnachtslieder. Sowohl die getragenen Gospels wie “Follow That Star” als auch das a capella gesungene “Nobody Knows” und die flotten Lieder “Let it Snow”, “Can’t Wait for Christmas” und “Santa Claus is Coming” ließen die Handschrift des Chorleiters gut erkennen. Mittl hat seinen Chor voll im Griff, selbst wenn er dirigiert und den Gesang gleichzeitig am elektrischen Klavier virtuos begleitet.

Das “Uns ist ein Kindlein heut geborn”, wurde gar mit zwei Violinen aus den eigenen Reihen begleitet. Ihr rundum musikalisches Talent stellten die Sänger auch mit Saxophonsoli unter Beweis. Die letzte Zugabe “Weihnachtsstern” mit einer Melodie aus Antonin Dvoraks
9. Sinfonie ließ die Zuhörer noch einmal so richtig wohlig frösteln - einfach begeisternd.

Das Konzert verstand sich auch als Auftakt für weitere Auftritte im hiesigen Raum.
Am 18. Dezember kann man Harmony on Air noch einmal in der Wüstenroter Kilianskirche und am 19. Dezember in der evangelischen Kirche Ellhofen, jeweils um 19 Uhr, hören.


Text & Bild: HB / Hartmut Balle

Artikel aus Sulmtal.de 02.12.2010

Wenn Notenblätter wie Flocken fallen

Mit einem bunten Mix aus Jazz, Rock, Pop und Gospel präsentierte sich der Chor Harmony on Air beim Weihnachtskonzert in der evangelischen Kirche in Ellhofen. Dabei bot der Chor einen unterhaltsamen Querschnitt durch Epochen und Musikstile und zeigte seine große Vielseitigkeit auf.

“Wir haben Ihnen ein buntes Programm an Liedtiteln mitgebracht”, so begrüßte Stephan Müller, Vorsitzender des Chores und Moderator des Konzertabends die Gäste.
Unter der musikalischen Leitung von Johannes Mittl am Klavier ließen die Sänger gern gehörte Weihnachtslieder, Gospels und Balladen folgen.

“Follow that star - folge dem Stern”, war der Beginn des 80-minütigen Konzertabends, dem der Chor noch 20 Liedtiteln folgen ließ. Nach bekannten Gospels wie “Oh when the saints”, “Nobody knows” und “Go down Moses” entführte der Chor mit einem fröhlichen “Let it snow” die Zuhörer auch im Kirchensaal in eine weiße Winterwelt.

Da kam das Markenzeichen des Dirigenten Johannes Mittl gerade recht, der die nicht mehr benötigten Notenblätter unter dem Schmunzeln mancher Zuhörer wie große Schneeflocken zu Boden fallen ließ. Mit positiver Ausstrahlung brachte der Chor seine Freude am Gesang im Gotteshaus herüber. Bei “Uns ist ein Kindlein heut’ gebor’n”, machten klare Stimmen das Lied zum Hörgenuss. So mancher Zuhörer schloss dabei die Augen und genoss den Gesang.

Bei “Amen” brachte der Dirigent selbst seine Solostimme mit ein, während die Zuhörer zum Rhythmus der Melodie begeistert in die Hände klatschten, um anschließend noch drei Zugaben zu hören. “Noch ein Stück, danach können wir nichts mehr”, meinte ein schmunzelnder Dirigent Johannes Mittl und wünschte dem Publikum schon einmal ein frohes Weihnachtsfest. Der Abend mit Harmony on Air neigte sich dem Ende zu. Solosimmen von Sandra Mayer und Andreas Müller, der wie Anja Munz auch mit einem Saxophon-Solo überzeugte, sowie Sarah Rühle und Claudia Fischer
an der Violine sorgten mit für den beeindruckenden Konzertabend.

Elke Hagner aus Ellhofen sagte nach dem Konzert: “Der Chor hat eine gute Liedauswahl getroffen und es hat Freude gemacht diese Stimmen zu hören.” Harmony on Air-Chef Stephan Müller zeigte sich von der guten Akustik des Kichensaals beeindruckt. “Es hat Spaß gemacht hier zu singen und wir würden gerne wieder einmal zu einem Konzert in dieser Kirche kommen”.

Text und Bild: kre / Roland Kress

Artikel aus Sulmtaler Woche Nr. 02 / 12.01.2011

Harmony on Air erringt Tagessieg beim SWR4 Chorduell

Nach New York ist es zwar noch ein weiter Weg, aber der Musicalbühne sind wir dafür schon ein kleines Stück näher gekommen.

An insgesamt vier Tagen konnten Chöre aus ganz Baden-Württemberg ihr Können auf dem Stuttgarter Schlossplatz unter Beweis stellen. (Es hatten sich an die 50 Chöre zum Wettsingen beworben). Aufgabe war es, „Ich war noch niemals in New York“ sowie ein weiteres Udo-Jürgens-Lied eigener Wahl vorzubereiten und vor einer fachkundigen Jury zu präsentieren.

Am Sonntag, den 12.06.2011, war dann unser großer Tag!

Bei bestem Wetter mit viel, viel Sonne sangen wir vor den SWR4 Zelten. Die Version von „Ich war noch niemals in New York“, die unser Jogi so außergewöhnlich gut arrangiert hatte, kam beim Publikum sehr gut an. Ebenso „Vielen Dank, für die Blumen“, mit dem wir uns dann verabschiedeten.

Dann hieß es: WARTEN! Noch ein Foto als Erinnerung schießen und dem Urteil der Jury mit Spannung entgegensehen.Endlich wurden wir erlöst: Der Tagessieger des Chorduells hieß tatsächlich Harmony on Air.   JUBEL!



Als Geschenk durften wir abends dem Stargeiger David Garret auf der Openair-
Festivalbühne im Schlosshof lauschen.

Quelle SWR4

Text: Anja Vollmer
Bild: SWR4 / Katja Müller

Konzert mit großer Bandbreite

Obersulm - Black and White - wofür steht dieser Name bei einem Konzert? Moderator Stephan Müller ließ das Publikum in der alten Affaltracher Sporthalle zunächst raten. Um dann aufzuklären, dass der Chor damit symbolisieren wolle, dass die Texte etwa zur Hälfte in Englisch und Deutsch seien. "Und natürlich hat das auch unsere Kleiderauswahl vereinfacht", gestand er mit charmantem Lächeln.

Viel wichtiger für die hohe Qualität des Konzerts waren jedoch die tollen Stimmen, die fantasievollen Ideen von Dirigent Johannes Mittl und die perfekten Choreographien. Der bunte  Melodienstrauß reichte von a cappella aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Schon der Auftakt war Programm: "Let me entertain you" intonierten  die neun Sängerinnen und sieben Sänger und ließen beste musikalische Unterhaltung folgen. Mal gab es Erinnerungen an Miles Davis, mal folgten sie den Spuren von Stevie Wonder. Und natürlich wurden auch Superhits von Abba in den Cocktail gemixt. Vor allem die Kinder unter den Zuhörern freuten sich, als nach dem Song "Money, money" Schokotaler ins Publikum flogen. Mit der vorsichtigen Frage "Sind Zahnärzte im Publikum?" leitete Müller über zum "Zahnarztsong". Den eventuell im Auditorium  anwesenden Berufsvertretern versprach er die Rückerstattung des  Eintrittspreises, falls sie mit dem Text vom "Sado in Weiß" nicht  einverstanden wären.

Ein wahres musikalisches Bonbon war der Kriminaltango, den die Männer des Chores in bestem Hazy-Osterwald-Stil interpretierten. Ein Solo der Damenstimmen folgte mit dem Titel "Engel", den Müller mit ein bisschen DDR-Geschichte der Band Rammstein anmoderierte.

Noch interessanter die Erläuterungen zum Schlagerklassiker  "Wochenend und Sonnenschein": Das "Wohlfühllied" der Comedian Harmonists schaffte nämlich den "Sprung über den großen Teich", wurde dort zum Lieblingslied von Präsident Franklin D. Roosevelt und ist noch heute die inoffizielle Hymne der amerikanischen Demokraten. Frei von  politischen Ambitionen interpretierten es die Frauenstimmen mit so viel Lebensfreude auf der Bühne, dass sich unwillkürlich ein Lächeln auf die Zuhörer legte und sie begeistert im Rhythmus mit wippten.

Eine Premiere wagte Harmony on Air mit dem Sprung in Richtung Punk. Allerdings war der Song "Alles aus Liebe" von den Toten Hosen eine  Swingvariante, die Mittl Harmony-gerecht auf den Chor übertragen hatte.

Tosender Applaus nach dem offiziellen letzten Titel sorgte natürlich dafür, dass die Sänger noch mehrere Zugaben bringen mussten.  Standesgemäß bedankten sie sich beispielsweise mit "Vielen Dank für die  Blumen" oder dem gefühlvollen "For all we know". Ein Extra- Applaus ging an die Chorsolisten Andy Müller und Ute Seitz sowie an Wolfgang Ulbrich  am Schlagzeug und Thilo Mayer am E-Bass. "Es ist zwar ein kleiner Chor,  aber man kann sehr differenziert arbeiten", charakterisierte Johannes  Mittl sein Ensemble, das er seit 2007 dirigiert.

Ein Lob kam auch aus der Nachbarschaft. "Es ist wahnsinnig, wie exakt und sauber sie singen", lobte Sabine Kurz vom Bretzfelder Gospelchor  "Sounds of Joy".

Text & Bild: Karin Freudenberger /

Artikel aus Heilbronner Stimme - 14.11.2011

Harmony on Air  -  Schwarz und Weiß

„Black and White“ sind nicht nur die Tasten am Flügel oder das Schlagzeug auf der Bühne der Affaltracher Gemeindehalle, auch die Dekoration besteht aus weißen Blumen auf schwarzem Grund. Der Vorsitzende von Harmony on Air und Moderator des Abends Stephan Müller gibt gleich nach dem Auftraktlied „Let Me Entertain You“ die Frage ins Publikum: „Was bedeutet der Titel des Konzerts?“ Die Kleidung ist das augenscheinlichste Element dabei: die Sängerinnen und Sänger sind in Schwarz und Weiß gekleidet. Der tiefere Sinn hingegen liegt in der Auswahl der Stücke – der Chor singt deutsche und englische Lieder von Freud und Leid, nachdem sie die letzten Konzerte fast ausschliesslich in englischer Sprache aufführten.

Verantwortlich für die sehr gute Qualität es Konzerts waren die schönen Stimmlagen, die witzigen Ideen des Dirigenten und Klavierbegleiters Johannes Mittl und die schwungvollen Choreografien. Der buntgemixte Melodienstrauß reichte von Hazy Osterwalds „Kriminaltango“ aus den 50er Jahren, den die Männerstimmen alleine bestritten, bis zu Coldplays „Viva la Vida“ aus neuester Zeit. Abba, Gershwin, Rammstein, Udo Jürgens oder Celine Dion – die neun Sängerinnen und sieben Sänger boten beste musikalische Unterhaltung aus vielfältigen Stilrichtungen. Vor allem die Kinder im Saal erfreute Abbas „Money, Money“, den am Schluss des Lieds hagelte es Schokoladentaler ins Publikum. Auch der „Zahnarzt“, alias Sado in Weiß, wurde besungen. „Falls Dentisten unter den Zuhörern sind, mögen sie sich bitte melden, sie bekommen ihr Eintrittsgeld zurück“. Das Wohlfühllied der Comedian Harmonists „Wochenend und Sonnenschein“ interpretierten gutgelaunt die Chordamen. „Auf Wiedersehn Herr Doktor“ oder der auf Swing getrimmte Punk der Toten Hosen „Alles aus Liebe“ brachten zusätzliche Farbtupfer in das musikalische Gemälde, dass so gar nicht nur schwarz-weiß daherkam. Vor den Zugaben erhielten Wolfgang Ulbrich am Schlagzeug, Thilo Mayer als E-Gitarrist und die Chorsolisten Ute Seitz und Andy Müller einen verdienten Extraapplaus. Wer Harmony on Air mit einem jahreszeitlichen Programm hören möchte, dem seien die beiden Weihnachtskonzerte am 04. Dezember in der Wichernkirche in Heilbronn oder am 17. Dezember in der evangelischen Kirche in Pfedelbach an Herz gelegt.   

Text: HB Helmut Balle / Bilder: F. Vollmer

Artikel aus Sultal.de Ausgabe 46 – 17.11.2011

Begeisterung um Harmony on Air beim „Black & White“ - Konzert in Affaltrach

Chapeau Johannes Mittl und Chor

„Hut ab“ Harmony on Air. Am liebsten hätte man den Chor nicht mehr von der Bühne gehen lassen wollen. Über zwei Stunden lang begeisterten 16 Chromitlgieder um ihren musikalischen Gesamtleiter Johannes Mittl in der Affaltracher Gemeindehalle.

Sein Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm aus unterschiedlichsten Musikstücken zu unterhalten, das hatte der Chor für sich zur Aufgabe gemacht. Nach Konzertende kam die Bestätigung von über 200 begeisterten Zuhörern, dass dies mehr als gelungen war. Weißes Hemd, schwarzer Anzug, weiße Schuhe. Chorleiter Johannes Mittl betrat mit passendem Outfit zum Motto „Black & White“ die Bühne. Mittl griff in die schwarz-weißen Tasten seines E-Klaviers und erwartete seinen Chor. „Let me entertain you“ versprach Harmony on Air und eröffneten mit dem Robbie-Williams-Titel den Abend. 20 Titel sollten noch folgen. Immer wieder im Wechsel mit deutschsprachigen und englischen Liedtiteln verstand es der Chor sein Publikum mit leisen aber auch kraftvollen Stimmen zu begeistern. „Take a chance on me“, nach gern gehörtem Abba-Liedtitel aus dem Jahre 1977 prästentierte sich der Chor humorvoll-witzig mit der beruflichen Empfehlung der Mama „Sohn Du wirst Zahnarzt“. Klavierspiel von Johannes Mittl leitete die einfühlsam gelungene Ballade „My Funny Valentine“ aus dem Broadway-Musical „Babes in Arms“ ein. Ein „Männer-Only-Stück“ wurde von Vereinsboss Stephan Müller angekündigt, der als Moderator durch den Konzertabend führte. Sieben Herren sorgten auf der Bühne beim „Kriminaltango“ für spannende Momente. Da applaudierte selbst Johannes Mittl begeistert an die Sänger. Mit dem Liedtitel „Engel“ von der deutschen Rockband Rammstein setzten die Sängerinnen des Chores mit ein Highlight des Abends. „Auf Wiedersehn Herr Doktor“, nach einem beschwingten Rückblick in die 30er-Jahre setzte der Chor mit dem Coldplay Hit „Viva la vida – Es lebe das Leben“ mit Choreografie und Gesang ein weiteres Glanzlicht.

Auch nach der Pause reihten sich gut ausgewählte Musiktitel nahtlos aneinander. „Ich war noch niemals in New York“, mit dem Udo-Jürgens-Liedtitel belegte Harmony on Air beim „SWR4 Chor Duell“ unter 50 Chören Platz drei. „Vielen Dank für die Blumen“ und noch ein Liedchen an das Publikum, das „Black & White“-Konzert neigte sich dem Ende zu.

Begeisterter Applaus des Publikums belohne Harmony on Air, Chorleiter Johannes Mittl, die Gesangssolisten Andreas Müller und Ute Seitz, Thilo Mayer an der E-Gitarre und Schlagzeuger Wolfgang Ulbrich, der kurzfristig für diesen Abend eingesprungen war. Chorleiter Johannes Mittl nach dem Konzert: „Ich bin sehr zufrieden. Der Chor hat meine Erwartungen weit übertroffen“. Peter Kungl, aktiver Sänger von Coro Allegro in Weinsberg meinte: „Harmony on Air ist, wie es der Name schon sagt, Harmonie. Eine ganz große Leistung des Chores“. Begeistert vom Konzertabend war auch Brigitte Zipf aus Löwenstein. „Das war super, einfach wunderschön“.

Text & Bild kre / Roland Kress

Artikel aus Sulmtaler >Woche< Nr. 46 – 16.11.2011

Gospel und Weihnachtsweisen

Affaltracher Chor Harmony on Air erfüllt die evangelische Kirche

 

Pfedelbach  “Harmonie soll herrschen hier in der Kirche, eine Woche vor dem Abend, den wir den heiligen nennen”, wünschte sich Wolfram Wild beim Konzert des Chors Harmony on Air in der evangelischen Kirche Pfedelbach. Und des Pfarrers Wunsch wurde erhört: Einklang und Eintracht herrschten beim Auftritt des kleinen, aber feinen Chores aus Affaltrach.

Gerade mal fünf Sängerinnen und sieben Sänger erfüllten unter der gelungenen Leitung ihres Dirigenten Johannes Mittl, der den Chor auch am Klavier begleitete, den Kirchenraum mit schöner Musik. Gospelgesänge, klassische Weihnachtslieder und auch fröhliche, amerikanische Weihnachts-Evergreens gab der Chor zum Besten.

“Wir werden viele Stile und Epochen kreuzen”, kündigte Moderator und Sänger Stephan Müller zu Beginn des gut einstündigen Konzertabends an, und er hatte damit nicht zu viel versprochen. Nach dem flotten Konzertauftakt mit “Follow the star” widmeten sich die Chorsänger vor allem Gospel-Stpcken. Mit “Nobody knows”, “Go down Moses” und einer rasanten Interpretation von “Oh when the Saints” gefiel der Chor sehr gut, ebenso wie man sich mit dem modernen Spiritual “He will never stop”, einem Lied des Oslo-Gospel-Choir, in die Herzen der Zuhörer sang. Sacht und sehr eindrücklich intonierten die Sängerinnen und Sänger die Weise, in der Andreas Müller, ein Chorsänger aus Pfedelbach, auch als Solist seine Stimme erhob.

Zeit für unnötige Muße nahm sich Harmony on Air bei seinem Auftritt in der Pfedelbacher Kirche nicht. Von Lied zu Lied eilte man - ohne zu hetzen- und bescherte so dem Publikum einen kurzweiligen, manchmal eher getragenen, oft aber auch recht flotten Konzertabend. Besonders fröhlich war die Stimmung in der Kirche, als amerikanische Weihnachts-Gassen- hauer erklangen. Die bekannten Titel “Santa Claus is coming to town” aus dem Jahr 1934, “Let it snow” von 1945 oder auch “Can’t wait for Christmas” präsentierte der Chor besonders beschwingt.

Nichten Fehlen durften aber auch einige deutsche Weihnachtsklassiker. “Uns ist ein Kindlein heut geborn” mit Claudia Fischer an der Geige oder auch “Es ist ein Ros entsprungen” ließen besinnliche Stimmung aufkommen. Mit “Amen” (Gesangssolo: Chorleiter Johannes Mittl) und “He is allways close to you” (Gitarre: Thilo Mayer) verabschiedete der Chor sich von seinem Publikum, das sich mit langem Beifall bedankte und die Sänger erst nach drei Zugaben
entließ.

“Der Chor hat eine ruhige Art, das kann man genießen. Es passt gut in diese zeit - zur Einstimmung. Das hat mir sehr gut gefallen”, freute sich Konzertbesucherin Ute Groneberg. Elisabeth Schmid aus Heuberg gefiel besonders der Abwechslungsreichtum des Konzerts, und weiter lobte sie: “Für einen Chor mit nur zwölf Sängern war das ganz hervorragend”.

Text & Bild Regina Koppenhöfer

Artikel aus Hohenloher Zeitung - 23.12.2011

Lieder für trauernde Kinder

Benefizkonzert zugunsten des Heilbronner Vereins Lichtblick

Neckarsulm  Dass der Neckarsulmer Scouts-Chor in der Lage ist, mit Gospel, Rock und Popsongs zu begeistern, stelle er vor einem halben Jahr zur Feier des 30sten Geburtstags unter Beweis. Es gelang ihm in der Ballei eine Neuauflage: Gemeinsam mit den Klängen von Harmony on Air aus Affaltrach unterhielten die Sängerinnen und Sänger ihr Publikum in der gut besuchten Ballei mit stimmungsvollen und fröhlichen, aber nachdenklich stimmenden Liedern und erhielt dafür den verdienten Applaus.

Ein Konzert nicht nur zur Unterhaltung, sondern vor allem für einen guten Zweck: Der Reinerlös geht dem Heilbronner Verein Lichtblick zu Gute, der sich um trauernde Kinder und Jugendliche kümmert. “Wir sind froh, diesen Lichtblick zu haben”, versicherte Scoutssängerin Marita Engels, hauptberuflich Ärztin der Onkologie in der Klinik am Gesundbrunnen. Denn wenn Vater, Mutter oder ein Geschwisterkind gestorben seinen, fühlten sich viele Kinder und Jugendliche alleingelassen. “Der Verlust tritt vor allem im Alltag schmerzlich ins Bewusstsein”, sagte sie. Wie wichtig die Arbeit des Vereins Lichtblick ist, bestätigt die Zweite Vorsitzende Rita Kinner aus Brackenheim. Ihre Kinder waren vier und sechs Jahre alt, als Ehemann Thomas vor zehn Jahren starb. “Vor allem meiner Tochter haben die Gespräche geholfen, ihren individuellen Trauerweg zu finden”, sagt sie. Als gelernte Erzieherin, Gestalttherapeutin und Trauerbegleiterin ruht die Arbeit vorwiegend auf den Schultern der Ersten Vorsitzenden Hannelore Weber. “Den Erlös des Benefizkonzerts wollen wir dafür nutzen, weiter teils ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter zu finanzieren”, plant Rita Kinner.


Kraftvolle und Hoffnung spendende Musik, die zum Mitklatschen, Mitwippen und Mitschnipsen einlud, boten die 35 Scouts unter Leitung von Severine Henkel folglich von der ersten Minute an. Mit Liedern wie “Come into his presence”, “You can’t hurry love” oder dem “Halleluja” von Gospelpapst Helmut Jost stimmten sie das Publikum bestens ein, um den Affaltracher Gästen das Terrain zu überlassen.

“Wenn wir den Raum betreten, liegt Harmonie in der Luft”, erklärte Chorleiter Johannes Mittl den Chornamen und behielt Recht damit: Unter Herausarbeitung aller melodischen, dynamischen und rhythmischen Feinheiten boten die acht Sängerinnen und sieben Sänger moderne Poplieder wie “Let me entertain you” oder “You are the sunshine of my life”. Insbesondere Queens “Bohemian Rhapsody” und Coldplays “Viva La Vida” begeisterten das Publikum, das jedoch ebenso an Jazzklassikern wie “For all we know”, “My funny Valentine” oder “On the sunny side of the street” Gefallen fand. Insbesondere die Instumentalsolisten Andreas Müller am Saxophon und Paul Hoos an der Trompete kamen dabei zur Geltung. Dem standen die Gastgeber auch im zweiten Teil mit neun Liedern in nichts nach: Indianischer, mit einer Leinwandprojektion untermalter Musik folgte das Bekenntnis “Ich kann nicht schweigen”.

Soli  Simone Köllner bei “Crown him with many crowns” und Eddie Janes bei “Come see” überzeugten mit ihren Gesangssoli ebenso wie Claus Selbmann. Mit dem Schmankerl “California Dreaming” aus dem Jubiläumsprogramm zum Abschluss gaben sich die Zuhörer nicht zufrieden: Als Zugabe versicherte der Chor “Always close to you” zu sein und wünschte anschließend gesanglich “Sei gesegnet”.

Text: Ute Plückthun / Bilder: Günther

Artikel aus Heilbronner Stimme - 09.05.2012

Großes Programm für die Ohren

Benefizkonzert zugunsten Lichtblick

Obwohl das große Jubiläumsevent zum 30-jährigen Bestehen von den Scouts im letzten Herbst noch den meisten Besuchern im Gedächtnis ist, hatten sie jetzt im Frühjahr erneut ein hörenswertes Programm auf die Füsse gestellt. Mit bereits bekannten aber auch neuen Stücken bot sie ihren Gästen beim Benefizkonzert einen bunten Melodienstrauß. Fröhlich schwungvolle Takte garniert mit besinnlichen Texten begeisterten die Gäste in der gut gefüllten Ballei. Als besonderes musikalisches Zuckerl war der aus Affaltrach stammende Chor „Harmony on Air“ eingeladen. Mit Gospelsongs wie „Come into his presence“ und „Hallelujah“ vom Gospelpapst Helmut Jost zeigte der Scouts viel Spaß und Können in der ersten Runde. Ausdruck und Freude stehen bei den über 35 Sängern und Sängerinnen stets im Vordergrund. Die Motivation, ein Benefizkonzert zu veranstalten, stellt der Verein Lichtblick-TAK e.V. dar.

Marita Engels, Sängerin bei den Scouts und Ärztin für Onkologie an der Klinik am Gesundbrunnen, stellt den Verein für Kinder und Jugendliche vor. „Lichtblick bietet einen Rahmen und Anlaufstelle für trauernde Kinder und Jugendliche. Mit Gesprächen aber auch durch Bewegung oder kreative Arbeiten kann hier jedes seinen individuellen Trauerweg finden“ erläutert Engels.

Harmony on Air   
Schon beim Auftakt von Harmony on Air steht das Motto fest: „Let me entertain you“. Bestens intonierten die nur 15 Sänger und Sängerinnen, unter der Leitung ihres Dirigenten Johannes Mittl, der am Keyboard begleitete, die nächsten Stücke aus dem Pop-, Swing- und Jazzbereich. Obwohl die einzelnen Stimmlagen nur durch wenige Sänger belegt sind, werden besonders die Stücke „Bohemian rhapsody“ von Queen oder die Ballade „Funny Valentine“ durch talentierte, ausgebildete Stimmen zu einmalingen Hörgenuss. Das schwungvolle „You are the sunshine of my life“ bietet genauso wie Andreas Müller mit seiner „Allzweckwaffe“, dem Saxophon, ein weiteres Musikbonbon.

Abwechslungsreich     Mit originellen Ideen starten die Scouts nach der Pause in die zweite Runde: indianische Klänge und eine eindrucksvolle Diashow untermalen „The earth is my mother“. Danach schwimmen, die mit Schwarzlicht angestrahlten weissen Handschuhe, wie Fische im dunklen Ozean umher um dann, bei der von Simone Köllner einstudierten Choreographie, nach oben zu tauchen. Spätestens bei dem vom Sympathischen Claus Selbmann gesungenen „Heyjo, du schenkst mir Gnade“ springt der Funke auf das Publikum über. Mit fetzigen Rapeinlagen bei „California dreaming“ singt sich Selbmann weiter in die Herzen der Zuhörer und wird mit großem Applaus belohnt. Nach dem von Scouts und Harmony on Air gemeinsam gesungenen Segenssong erhält der Abend einen abrupten Abschluss – Schade, der große Applaus zeigt, dass jeder noch gerne eine weitere Zugabe gehört hätte.

 

Text: mut / Bilder: Günther

Artikel aus Neckarsulmer Woche Nr. 19 - 10.05.2012

Klangerlebnis mit Chor und Bigband

Harmony on Air kozertiert mit Jazzophonics aus Öhringen

Jazz ist nicht unbedingt das klassische Repertoire des Chors Harmony on Air. Doch für das Konzert unter dem Titel “Harmony meets Jazzos” mit der Hohenloher Bigband Jazzophonics hatten sich die Sänger um Dirigent Johannes Mittl in das Abenteuer “Lieder aus den 20ern und 30ern des letzten Jahrhunderts” gestürzt. Ein gelungenes Experiment, das zeigte der begeisterte Beifall des Publikums in der ausverkauften Affaltracher Turn- und Festhalle.

Bindeglied beider Formationen war Mittl selbst, der früher auch als Pianist bei den “Jazzos” spielte und noch heute regen Kontakt zu deren Dirigent Gottfried Stecker pflegt. Gemeinsam arbeiteten sie ein Programm aus, das vor allem Musicalmelodien und Hits aus der Hochzeit der Bigband-Ära in den Vordergrund stellte.Tansy Davis mit den Jazzos

Quasi als “Ansage” schickte Harmony on Air das Publikum mit den ersten Tönen “On the sunny side of the street” auf die sonnige Seite des Lebens. Schon hier wurde klar, mit welch perfekter Präzision die Sänger ihre Lieder interpretieren. Ein Klangerlebnis, das sich beispielsweise bei Stevie Wonders “You are the sunshine of my life” noch steigerte.

Auch am Piano gab’s das übliche Bild: Ein engagierter Johannes Mittl, der zwischendurch aufstand, um schwierige Passagen zu dirigieren, dann aber wieder in die Tastatur versank, höchstens mal durch das Wegwischen der nicht mehr benötigten Notenblätter auf den Boden seine Haltung veränderte.

Fliegender Wechsel gab’s auf der Bühne mit dem Auftritt der Jazzophonics. Für die 20-köpfige Formation eine Premiere, die sie aber gerne fortsetzen würden. Im Mittelpunkt vor allem Sängerin Tansy Davis, die dem Konzert eine professionelle Note gab. Ein Stichwort, das Moderator Matthias Wagner-Uhl auf Nachfrage in der Pause verneinte. “Wir sind keine Profis sondern nur begeisterte Vollblutamateure”, so der Saxophonist. Manuela WittwerEines bedauerten alle Akteure: Es gibt nur sehr wenig Notenliteratur, die eine Bigband und einen Chor verbindet. Deshalb freute sich das Publikum umso mehr über die gelungene Kooperation von “I can’t believe that you’re in love with me”. Ein fulminantes Klangerlebnis, das schier den Rahmen der kleinen Halle zu sprengen schien.

Den Titel “My funny Valentine” kündigte der Harmony-Vorsitzende Stephan Müller so an: “Unser Dirigent ist schon ganz heiß drauf”. Schon beim einfühlsamen Intro wurde klar, warum Mittl in diesen Tönen aufging. Es folgte ein spannungsgeladener Bogen von piano bis fortissimo. Aber auch beim Duo mit Tansy Davis “Hear my call” war Gänsehaut-Feeling angesagt.

Kein Wunder also, dass beim abschließenden Beifall vor allem Mittl im Mittelpunkt stand. Für den jungen Dirigenten war es nach sechs Jahren “Harmony” das letzte Konzert, da er einen Teil seiner Berufstätigkeit nach Berlin verlagern wird. “Der Chor hat unter ihm eine neue Qualität erreicht”, so Müller.

 

Text: Karin Freudenberger / Bilder: Dr. Fritz Vollmer

Artikel aus Heilbronner Stimme / Hohenloher Zeitung - 21.06.2013

Jetzt und Hier - Von Barock bis Rock

Chor Harmony on Air begeistert in der Alten Kelter Eichelberg

“Wir haben Leute im Chor, die Musik leben. Das anspruchsvolle Programm haben sie großartig gemeistert” sagt Andreas Kehlenbeck nach einem von rund 200 Zuhörern gefeierten Konzertabend in der Alten Kelter in Eichelberg. Seit September 2013 ist Kehlenbeck Chorleiter bei Harmony on Air, das Eichelberger Konzert war das Erste vor großem Publikum.

Die Bühne ist in rotes und blaues Licht getaucht, als 18 Sängerinnen und Sänger im schwarzen Outfit unter dem Applaus des Publikums die Bühne betreten. “Jetzt und hier” lautet die Haedline des Konzertabends, auf den sich der Chor seit sechs Monaten vorbereitet hat. Gefühlvolle Balladen, humorvolle A-cappella-Stücke, bewegende klassische Arrangements und mitreißende songs aus dem Rock- und Pop-Bereich gibt es zu hören. Starke Solostimmen und Musiker sorgen mit für die Glanzlichter an diesem Abend.

Mit “Adiemus”, einem Musikprojekt des walisischen Komponisten Karl Jenkins, sorgt der Chor gleich zu Beginn für Gänsehautfeeling. Dirigent Andreas Kehlenbeck am Klavier und Simone Kulka an der Violine sind die musikalischen Begleiter. “Ich dehe schon seit Stunden, hier so meine Runden”, mit Pep und Schwung geht es mit Grönemeyers “Mambo” in den zweiten Liedtitel. “Viel Spaß in der Welt des Barock” kündigt Moderator Stephan Müller mit “Canon in D” ein Werk des deutschen Komponisten Johann Pachelbel an. Ausdrucksstarke Stimmen, feiner Chorgesang, dann der punktgenaue Abschluss - “Ganz stark”, kommt ein Lob aus einer Publikumsreihe. Liedtitel der Kölner A-cappella-Gruppe Wise Guys gehören mit zum Repertoire von Harmony on Air. Der Chart-Stürmer aus dem Jahr 2006 mit “Radio” fehlt nicht. Viel Spaß macht der Zahnarzt mit Sänger Peter Kungl, ehe die Solostimme von Andreas Müller bei “Out here on my own” zum puren Hörgenuss wird.Solist Andreas Müller

Jazzig grooven die Saxofonisten Anja Vollmer, Peter Kungl, Hans Müller und Andreas Müller zusammen mit Janis Jakob am Cajón zu Duke Ellingtons “Satin Doll”. Für tempramentvolle Tango-Rhythmen sorgen Alt- und Tenorsax, Klavier und Schlagzeug. Mit humorvollem “Vogellied” vom deutschen A-cappella-Pop-Quartett “Maybebop” verabschiedet sich der Chor in die Pause.

“Ein toller Konzertabend. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt”, zeigt sich der Obersulmer Peter Holbach vom Gehörten angetan. Auch Bürgermeister Tilman Schmidt lobt. “Ein Chor, der seine Songs mit Leidenschaft und Herzblut interpretiert”. Musikalischer Genuss auch im zweiten Programmteil. Bei Cole Porters “Night and day” überzeugt die Solostimme von Andreas Müller zu den Sax-Klängen von Peter Kungl und dem Gitarrenspiel von Thilo Mayer. Lieder von Rammstein, Queen und Leonard Cohen sind mit dabei. Vehement fordert das Pubilkum eine Zugabe.Die Bässe

Zwei Lieder folgen, dann ist Schluss und Harmony on Air darf sich vom Publikum für einen hörenswerten Konzertabend feiern lassen. Nicolai Pfisterer an der Licht- und Tontechnik sowie Eric Bisserier sorgen mit zum Gelingen beim “Jetzt und Hier”-Event bei.

Text (kre) / Bilder U. Steinat

Artikel aus “Sulmtaler Woche” - Nr. 12 vom 18.03.2015

Harmonie liegt in der Luft

Harmony on Air beim Chorkonzert in EichelbergSie lassen sich doch jedes Mal etwas neues einfallen, die Sängerinnen und Sänger unter der musikalischen Leitung von Andreas Kehlenbeck. Der Einstieg zu ihrem Chorkonzert am 14. März in der alten Kelter in Eichelberg bildete da keine Ausnahme: Auf einer komplett schwarzen Bühne versammelten sich die Chormitglieder fast unbemerkt und stimmten das Stück “Adiemus” des walisischen Komponisten Karl Jenkins ätherisch und fast geisterhaft zart an. Immer mehr Stimmen fielen ein und auf einmal waren auf der Bühne die blau leuchtenden, phosphorisierenden Hände der Musiker unter Schwarzlicht zu sehen. Die Wirkung war fantastisch. Diese blauen, winkenden Hände zogen das Publikum sofort in einen Zauberbann, der den ganzen Abend anhalten sollte.

Zum nächsten Stück “Mambo” gingen dann doch die Scheinwerfer an und man konnte erstaunt feststellen, dass die Stimmgewalt von nur 17 Sängerinnen und Sängern erzeugt wurde - im Dunkeln hätte man doppelt so viele Musiker auf der Bühne vermutet!Sopan und Tenor

Das Konzert unter dem Motto “Jetzt und hier” bestand aus einer musikalischen Mischung aus klassischen Stücken, a-Capella Klassikern bis hin zu neueren Stücken aus Roch und Pop. Es ist schon fast ein Markenzeichen des Chors, dessen Geschichte 40 Jahre zurückreicht, wie verschiedene Genres zu einem harmonischen ganzen vermischt werden. Auch dieses Konzert bildete da keine Ausnahme.

Auf den “Canon in D” mit Klavierbegleitung von Andreas Kehlenbeck und Simone Kulka an der Solovioline folgte der bekannte Hit der Wise Guys “Radio”, der beim Publikum frenetischen Applaus hervorrief. Der James Bond Titel “Skyfall” von Adel wurde von den Musikern genauso meisterhaft umgesetzt wie der Loanard Cohen Klassiker “Hallelujah”.

Je nach Anforderungen der Stücke wurden Instumente eingesetzt, an der Gitarre war Thilo Mayer, Saxophon-QuartettAltsaxophon spielten Anja Vollmer und Andreas Müller, das Tenorsaxophon war in den Händen von Peter Kungl und das Baritonsaxophon spiele Hans Müller. An der Cajón trommelte Schlagzeuger Janis Jakob.

Andreas Müller gab Vocalsoli zum Besten. In der Pause konnte sich das Publikum mit Brezeln, süßen und herzhaften Muffins und einer großen Getränkeauswahl stärken.

Der zweite Teil des Konzerts wurde mit dem Mottotitel “Jetzt und hier” der Wise Guys eingeleitet. Der Abend wurde charmant und eloquent von Stephan Müller moderiert und als gegen Ende Queens “Bohemian Rhapsody” als eine der Zugaben gesungen wurde, wurde bei diesem musikalisch  anspruchsvollen Stück einmal mehr bewiesen, wie versiert die Sängerinnen und Sänger von Konzertpianist und Chorleiter Andreas Kehlenbeck auf diesen Auftritt vorbereitet worden waren.

Harmony on Air haben in der Vergangenheit bereits eine Schallplatte und eine CD veröffentlicht, für das begeisterte Publikum ist zu hoffen, dass da irgendwann noch mal etwas nachkommt. Ansonsten bleibt das nächste grandiose Konzert zu erwarten!

Text: Tans / Bilder: U. Steinat

Artikel aus “Sulmtal.de”

Erstes Konzert vor großem Publikum

Chor Harmony on Air überzeugt in Eichelberg mit unterhaltsamen und anspruchsvollen Liedern

Obersulm  “Wir haben Leute im Chor, die Musik leben. Das anspruchsvolle Programm habe sie großartig gemeistert”, sagt Andreas Kehlenbeck nach einem von rund 200 Zuhörern gefeierten Konzertabend in der Alten Kelter in Eicheberg. Seit September 2013 ist Kehlenbeck Chorleiter bei Harmony on Air. Das Eichelberger Konzert war das erste vor großem Publikum.

Balladen  Die Bühne ist in rotes und blaues Licht getaucht, als 18 Sängerinnen und Sänger im schwarzen Outfit unter dem Applaus des Publikums die Bühne betreten. “Jetzt und Hier” lautet das Motto des Konzertabends, auf den sich der Chor seit sechs Monaten vorbereitet hat. Gefühlvolle Balladen, humorvolle A-cappella-Stücke, bewegende klassische Arrangements und mitreißende Songs aus dem Rock- und Pop-Bereich gibt es zu hören. Starke Solostimmen und Musiker sorgen mit für die Glanzlichter an diesem Abend.Moderator Stephan Müller mit Vorsitzendem Peter Kungl

Mit “Adiemus”, einem Musikprojekt des walisischen Komponisten Karl Jenkins, sorgt der Chor gleich zu Beginn für Gänsehautfeeling. Dirigent Andreas Kehlenbeck am Klavier und Simone Kulka an der Violine sind die musikalischen Begleiter. “Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden”: Mit Pep und Schwung geht es mit Grönemeyers “Mambo” in den zweiten Liedtitel. “Viel Spaß in der Welt des Barock”, kündigt Moderator Stephan Müller mit “Canon in D” von Johann Bachelbel, an. Ausdrucksstarke Stimmen, feiner Chorgesang, dann der punktgenaue Abschluss. “Ganz stark”, kommt folglich das Lob aus einer Publikumsreihe.

Liedtitel der Köllner A-capella-Gruppe Wise Guys gehören mit zum Repertoire von Harmony on Air. Der Chart-Stürmer aus dem Jahr 2006 mit “Radio” fehlt nicht. Viel Spaß macht der Zahnarztbesuch mit Sänger Peter Kungl, ehe die solostimme von Andreas Müller bei “Out here on my own” zum puren Hörgenuss wird.Die ALT-Fraktion

Jazzig grooven die Saxophonisten Anja Vollmer, Peter Kungl, Hans Müller und Andreas Müller zusammen mit Janis Jakob am Cajón zu Duke Ellingtons “Sation Doll”. Für tempramentvolle Tango-Rhythmen sorgen Alt- und Tenorsax, Klavier und Schlagzeug. Mit dem “Vogellied” des deutschen A-cappella-Pop-Quartetts Maybebop verabschiedet sich der Chor in die Pause.

“Ein toller Konzertabend. Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt”, zeigt sich der Obersulmer Peter Holbach vom Gehörten angetan. Auch Bürgermeister Tilman Schmidt lobt: “Ein Chor, der seine Songs mit Leidenschaft und Herzblut interpretiert”.Chorleiter Andreas Kehlenbeck

Genuss  Musikalischer Genuss auch im zweiten Programmteil. Bei Cole Porter’s “Night and day” überzeugt die Solostimme von Andreas Müller zu den Sax-Klängen von Peter Kungl und dem Gitarrenspiel von Thilo Mayer. Lieder von Rammstein, Queen und Leonard Cohen sind mit dabei. Vehement fordert das Publikum eine Zugabe. Zwei Lieder folgen, dann ist Schluss, und Harmony on Air darf sich vom Publikum für einen hörenswerten Konzertabend feiern lassen. Nicolai Pfisterer an der Licht- und Tontechnik sowie Eric Bisserier sorgen mit zum Gelingen beim Jetzt-und-hier-Event bei.

Text: R. Kress / Bilder: U. Steinat

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 17.03.2015

Konzert Hautnah im Waldhaus Heilbronn

Harmony on Air begeistert Zuhörer im Waldhaus Heilbronn

HoA in Action

Alle, die unser tolles Konzert in der Alten Kelter Eichelberg nicht hören konnten, hatten am
26. März 2015 noch einmal die Chance, uns im Waldhaus Heilbronn hautnah zu erleben.Peter Kungl

Auch für uns war es ein ganz besonderes Erlebnis in so engem Kontakt zum Publikum zu musizieren.

Manch einer von uns war erstaunt, welch nettes Ambiente sich dort oben im Wald versteckt und wir können sagen: Wir werden bestimmt wieder kommen!

Text: A. Vollmer / Bilder: Dr. F. Vollmer

 

Chorgesang und Ausblick aufs neue Jahr

Gelungene Premiere des Neujahrsempfangs mit Kultur und Information - Harmony on Air begeistert
Besucher

Die Idee eines Neujahrsempfangs kommt bei den Obersulmer Bürgern gut an. Über 250 erwartungs-
volle Besucher, darunter Gemeinde- und Ortschaftsräte, Kirchen- und Vereinsvertreter sowie Mit-
glieder anderer gesellschaftlicher Gruppen strömen am Freitagabend in die Obersulmer Hofwiesen-
halle. Sie wollen bei der Premiere des Obersulmer Neujahrsempfangs mit Kultur, Small-Talk und
Informationen dabei sein.

Der Chor Harmony on Air, Bürgermeister Tilman Schmidt und als Caterer die “Power-Company”, eine Schülerfirma der Michael-Beheim-Gemeinschaftsschule, bestreiten das informative, unterhaltsame und kulinarische Abendprogramm. Veranstalter sind die Gemeinde und der Obersulmer Kulturverein. Schmidt begrüßt im Foyer der Hofwiesenhalle die Bürger per Hand- schlag. Jeder Gast erhält von den Schülerinnen Aylin und Hale einen Bon für ein Glas Sekt oder ein alkoholfreies Getränk. Ab 18 Uhr tummeln sich die Premierengäste an den Bistrotischen und am üppigen kalten Buffet, das 15 Schüler aus den achten und neunten Klassen der Michael-Beheim-Schule mit Lehrerin Bettina Lauser, “Geschäftsführerin” der Power-Company, vorbereitet haben. “Wir hatten ab elf Uhr frei und haben dann alles vorbereitet”, erzählt Giulia Grassi.

“Ich finde die Idee eines Neujahrsempfangs klasse und bin auf den Ausblick des Bürgermeisters gespannt, was uns das Jahr 2016 bringen wird”, sagt Walter Seyffer aus Sülzbach. Ihn interessierte besonders, was der Schultes zur Flüchtlingsthematik zu sagen habe. “So eine Informationsver- sanstaltung, die auch noch einen kulturellen Rahmen hat, bietet Bürgern eine gute Informations- möglichkeit”, meint Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall, der als Gast dabei ist. “Ich freue mich besonders auf Harmony on Air”, sagt Marion Steinbach aus Sülzbach. Sie wird nicht enttäuscht.

Der Chor unter der Leitung von Andreas Kehlenbeck beginnt sein Konzert mit “Iko Iko”. A capella folgen zwei humorvolle Songs der Wise Guys. “Jetzt und hier kann das Motto des Abends sein”,
sagt Chorleiter Kehlenbeck, der den umjubelten Auftritt seiner 20 Sängerinnen und Sänger mit
15 Liedern und zwei Zugaben moderiert. Der Chor begeistert mit einem breiten Repertoire von Klassik, Adele bis Queen sowie seiner hohen musikalischen Qualität. Beim instrumentalen Intermezzo mit dem Radetzki-Marsch, gespielt von Anja Vollmer, Peter Kungl (beide Saxophon)
und Kehlenbeck am Piano, klatscht der Saal begeistert mit. Bürgermeister Schmidt blickt mit einer Bilderschau auf die wichtigsten kommunalen Projekte, Feste, Veranstaltungen und Ereignisse
zurück. Gemeindepartnerschaft, Seeweihnacht, wichtige Ereignisse in Vereinen gehören ebenso dazu, wie der 70. Geburtstag von Ehrenbürger Harry Murso oder der Bau des Kinderhauses.

“Im Februar wird das neue Löschfahrzeug LF 20 an die Feuerwehr offiziell übergeben”, beginnt Schmidt seinen Ausblick auf 2016. Zahlreiche Jubiläen stehen an: 30 Jahre Breitenauer See, 30 Jahre Gemeindepartnerschaft mit Beaumont le Roger, zehn Jahre Partnerschaft mit Hercegkut. Gebaut werden eine Seebühne am Breitenauer See, das neue Feuerwehrhaus II in Eschenau und ein Wohnhaus als Unterkunft für Asylbewerber in Affaltrach. Die Innenentwicklung des Ortsteils Affaltrach in Post- und Michelbachstraße stehe ebenso auf der kommunalen
Agenda, wie die Weiterentwicklung des Sulmparks in den Affaltracher Wiesen. “Sehr gut, vor allem der Chor gefällt mir, hoffentlich gibt es 2017 eine Neuauflage dieses Empfangs”, sagt Anja Friedle aus Eschenau. “Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen, es war informativ und unterhaltsam”, lobt Gemeinderat Thomas Lüdecke.

Impressionen Gemeinde Obersulm

Text: G. Döttling / Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 18.01.2016

Mit Mendelssohn-Bartholdy und Queen das Publikum begeistert

Chor Harmony on Air mit Klassik, Pop und Rock in der Weinsberger Baukelter

Ob das gut geht? Wie viele Zuhörer werden kommen? Es ist Sonntagnachmittag 15 Uhr. Der Chor Harmony on Air hat zum Konzert in die Weinsberger Baukelter eingeladen. Doch wer wagt gewinnt: Der Chor darf sich über ein volles Haus freuen.

Zwei Stunden Harmony on Air - zwei Stunden mitreißende und gefühlvolle Momente für die Zuhörer. “Großartig, ich bin begeistert” zieht Zuhörerin Veronika Betz aus Grantschen bereits zur Pause Ihr Resümee. Dem steht Johannes Mittl nicht nach. “Die machen das richtig gut”, sagt der Mann, der den Chor selbst fünf Jahre lang (2008 - 2013) als Dirigent unter seinen Fittichen hatte.

An diesem nachmittag begrüßt Chorleiter Andreas Kehlenbeck das Publikum und eröffnet zusammen mit 18 Chormitgliedern mit indianischem “Iko Iko” den Konzertreigen. Nicht fehlen darf bei einem Musikevent mit Harmony on Air dürfen Liedtitel der Kölner Vokal-Pop-Gruppe Wise Guys. “Ich wäre gern viel größer, ich hätte gern mehr Geld”, kommt es von den Stimmen auf der Bühne, ehe man mit dem Chart-Stürmer aus dem Jahr 2006 “Radio” gleich den nächsten Hit der A-Cappella-Band aus dem Rheinland setzt.

“As” von Stevie Wonder und ausdrucksstark vorgetragenes “Shall I compare” von Stefan Kalmer folgen, ehe Dirigent Andreas Kehlenbeck seinen Chor mit “Denn er hat seinen Engeln befohlen” von Felix Mendelssohn-Bartholdy vor eine besondere Herausforderung stellt. Der Chor meistert das Musikstück bravurös und setzt ein Glanzlicht an Chorgesang. Ganz stark Adeles “Skyfall”, da hätte auch James Bond seine Freude gehabt. Viel Spaß gibt es beim munteren Vogellied, ehe ein Zahnarztbesuch mit Sänger und Vereinschef Peter Kungl den ersten Musikblock beschließt.

Den Auftakt in Halbzeit zwei macht Chorleiter Andreas Kehlenbeck, der bei seinem “Solo Piano” seine Klasse an den Tasten des E-Pianos eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit Warnwesten bekleidet und Fahrradhelmen auf dem Kopf präsentiert der Chor den Queen-Hit “Bicycle race” aud dem Jahr 1978. “Your Song” - einfühlsame Stimmen machen den Elton-John-Hit zum Hörgenuss.

Nach großartigem “Jetzt und hier” wischt sich Frontmann Andreas Kehlenbeck kurz die Schweißperlen von der Stirn ehe der Chor mit “Adiemus”, zu Saxophonklängen von Peter Kungl, für Gänsehautfeeling sorgt. Ein Highlight des Nachmittags setzt Gitte Bisserier mit ihrer Stimme bei vorgetragenem “I see fire” von Ed Sheeran.

“Ich drehe schon seit Sunden, hier so meine Runden”, mit Pep und Schwung geht es mit Grönemeyers “Mambo” in die erste Zugabe ehe aus den Publikumsreihen gewünschtes “Adiemus” noch einmal gefordert wird und einen starken Auftritt von Harmony on Air in der Baukelter beschließt.

Zufrieden ist Vereinsvorsitzender Peter Kungl. “Ich habe mich riesig über das große Publikumsinteresse und die Anwesenheit von Chormitgliedern anderer Chöre gefreut. Das war heute für uns alle ein begeisterndes Konzerterlebnis.

Info: Das nächste Konzert von “Harmony on Air” findet am 21. April 2016 im Heilbronner Waldhaus statt.

Text: kre / Bilder: K. Müller

Artikel aus Sulmtaler Woche vom 22.02.2016

Konzert mit Zahnarzt und Stau

Der Chor Harmony on Air begeistert in der Baukelter mit vielfältigem Repertoire - Große Sangeskunst und auch ein Angriff auf die Lachmuskeln
 

Das Konzert war eigentlich als eine Art Experiment gedacht. Der Grund? Der Chor Harmony on Air aus Affaltrach, übrigens mit einigen Sängern aus Weinsberg, legte den Termin in der Baukelter auf einen Sonntagnachmittag um 15 Uhr. Und der Erfolg gab dem mutigen Schritt recht. “Wir sind restlos zufrieden, haben 110 Karten verkauft”, freut sich Sängervorstand Peter Kungl.

Doch nicht nur der Kartenverkauf lief sehr gut. Auch das in der Pause angebotene Kuchenbuffet war dicht umlagert und sorgte somit für ein weiteres Novum. Innovativ zeigte sich Harmony on Air aber auch in der Liedauswahl. Dirigent Andreas Kehlenbeck der auch kurzweilig mit dem einen oder anderen Gag moderierte, hatte eine perfekte Mischung zusammengestellt, die die hohe Qualität der Stimmen zeigte und mit ausgefeilten Arrangements überraschte. Allerhöchste Sangeskunst zum Beispiel das achtstimmige “Denn er hat seinen Engeln befohlen” von Mendelssohn-Bartholdy, in romantischer Tradition komponiert. “Das ist eine große Herausforderung für uns”, erklärte Kehlenbeck die Tatsache, dass dafür beim Konzert nur elf Sängerinnen und sieben Sänger zur Verfügung standen.

Kontrastprogramm dazu lieferten beispielsweise Popsongs von Queen und Elton John oder
A-capella-Lieder der Wise Guys. Interessant auch die Hommage an den Agenten im Dienste seiner Majestät. Zum James-Bond-Titelsong “Skyfall” gab’s eingeblendete Filmbilder und die Sänger zückten pantomimisch ihre Pistolen.

Einen Angriff auf die Lachmuskeln startete Harmony on Air mit dem Vogellied, bei dem eine Nachtigall vergebens mit ihrem Nachwuchs nach Hawaii zu fliegen versucht. Noch skurriler der Zahnarztsong, den die Akteure mit Mundschutz starteten. Für Lacher sorgte aber vor allem Peter Kungl als gefährlich wütender Doktor im weißen Kittel. Damit hatte der Sängervorstand gleich mehrere Soli, denn bei “Adiemus” brillierte er auch als Saxofonist.

Die rhythmisch betonten Stücke unterstrich Ute Seitz am Cajon, als Gesangssolistin begeisterte Brigitte Bisserier das Publikum. Ein absoluter Höhepunkt war aber vor allem das Solo am
Fazioli-Flügel der Baukelter. Dirigent Andreas Kehlenbeck demonstrierte mit “Nessun dorma” von Puccini beeindruckend, warum er auch ein gefragter Konzertpianist ist.

Als Andreas Kehlenbeck dann vorsichtig am Konzertschluss fragte, ob eine Zugabe des Chors gewünscht wird, brauste ein wahrer Beifallssturm durch den Saal. Deshalb zeigten die Sänger dann, dass sie mehr können als nur singen. Bei der Body-Percussion kamen Fingerschnipsen, Zischen oder verschiedene Klatschtechniken perfekt zum Einsatz. Und das sogar “mehrstimmig”.

Beim anschließenden Stück “Mambo” als Persiflage eines Verkehrsstaus zeigte sich, dass viele Zuhörer ebenfalls Mitglieder in anderen Chören der Umgebung waren. Die “Choreographie” des Auditoriums verriet, wie diese “singenden Autos” sonst den Mambo auf der Bühne erleben.

Text: K. Freudenberger / Bilder: K. Müller

Artikel aus Heilbronner Stimme vom 22.02.2016

Adele und Grönemeyer und eine Hommage an das Rebenland

Kultur im Weingut - Harmony on Air singt im Obersulmer Weingut Leicher


Leidenschaft für Musik und Freude am Gesang - dafür steht Harmony on Air. Der Chor aus dem Weinsberger Tal mit Frontmann Andreas Kehlenbeck am Klavier präsentiert sich im herrlichen Ambiente des Willsbacher Weinguts und heimst sich den begeisterten Applaus des Publikums ein.

20 Liedtitel gibt Harmony on Air an diesem herrlichen Sommerabend zu Gehör und präsentiert sich vor über 100 Zuhörern als ein Chor, der in verschiedensten Musikrichtungen zu bestehen weiß.
“Iko, Iko” hat man sich als Opener ausgesucht. Der 1965 durch die Girlieband “The Dixi Cups” weltweit gekannt gemachte Ohrwurm steht für zeilos gute Laune und ist der Auftakt in einen kurzweiligen Musikabend. Ein gutes Glas Wein und ansprechenden Chorgesang genießen - das Willsbacher Weingut und 18 Akteure auf der Bühne mit den “Special Guests” Louisa Weisshaupt am Cello und Karlheinz Bohm am Schlagzeug machen es möglich.

Gefühlvolle Balladen, humorvolle A-cappella-Stücke, mitreißende Songs aus dem Rock- und Pop-Bereich, das Repertoire ist vielfältig. Starke Solostimmen von Petra Bauer (Fly with me) und Brigitte Bisserier (I see fire) setzen dem Konzert zusätzliche Glanzlichter auf. Liedtitel der Kölner A-capella-Gruppe Wise Guys gehören mit zu einem Konzertabend von Harmony on Air. Der Chart-Stürmer “Radio” aus dem Jahr 2006 ist mit dabei und bringt den puren Sound von Kehlenbeck & Co. herüber.

Spaß macht der zwischenzeitliche Zahnarztbesuch mit Vorstand Peter Kungl und Sängerin Anja Vollmer, nachdem zuvor Grönemeyers “Mambo” so richtig Lust auf Laune macht. Elton Johns “Your Song”, Coldplays “Viva la vida” und humorvolles “Vogellied” sind der Auftakt in den zweiten Musikblock. In seiner ganz eigenen Weise intoniert der Chor den Rockballadenklassiker “Music” und zeigt beim ersten Nummer-1-Hit der britischen Rockgruppe Queen bei “Bohemian Rhapsody” seine Klasse.

“On the sunny side of the street” passt zum herrlichen Sommerabend und starke Stimmen lassen Adeles “Skyfall” zum Hörerlebnis werden. Mit “Heimat mein Rebenland” gibt es vom Chor noch eine Hommage an heimatliche Gefilde.

“Super war’s”, resümiert Weingut-Chef Raimund Laicher das Konzert mit Harmony on Air. Der Willsbacher Weinmacher weiß, dass er mit dieser Aussage nicht alleine steht.

Text: kre / Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus Sulmtaler Woche vom 03.08.2016

Lieder in weinseliger Umgebung

”Harmony on Air” begeistert im Weingut Laicher in Willsbach

”Mach dein Radio an”, singt der Chor Harmony on Air ins Publikum. Der Abend im vollbesetzten Weingut Laicher, in Kooperation mit der VHS Obersulm, ist wie geschaffen für ein solches Konzert und das Flair ist einmalig. Über der Bühne rankt Weinlaub und auf den Tischen funkelt der Wein in den Gläsern. Zu diesem Ambiente passt der Titel “That’s what friends are for”, begleitet auf dem Cello von Luisa Weisshaupt. Am Schlagzeug Karlheinz Bohm.

Der Text zu dem Lied “Shall I compare” stammt von Shakespeare, erklärt Chorleiter Andreas Kehlenbeck. Petra Bauer brilliert als Solistin in dem gefühlvollen “Fly with me”. Man könnte meinen, die positive Aussage des Liedes “You are the sunshine of my life” übertrage sich auf das Publikum, wenn man in die Gesichter der Konzertbesucher schaut. Den totalen Stress im Auto auf der Suche nach einem Parkplatz von H. Grönemeyer vermittelt der Chor mit “Mambo”.

 

“Ich bin ein Zahnarzt” verkündet Peter Kungl als Solist singend und zieht seiner Chorkollegin Anja Vollmer auch gleich noch einen Zahn auf der Bühne. Das Konzert ist abwechslungsreich und geht in verschiedene Stilrichtungen. So folgt nach dem skurrilen Zahnarztsong das Instrumentalstück “Romance”, gespielt von Louisa Weisshaupt (Cello) und Andreas Kehlenbeck (Piano).

Ein Schmunzeln und so mancher Lacher läuft durch das Publikum, als der Chor verkündet: “Es flog ein Vogel nach Hawaii”. “I see fire” - Brigitte Bisserier begeistert mit Ihrem Solo. Das Publikum geht mit, singt mit, wiegt sich im Takt, bei “On the sunny side of the street”. Wie ein Orchesterkonzert klingen bei “Music” die klangmalenden Stimmen des Chores. Mit der “Bohemian Rhapsody” setzt der Chor zum Finale ein besonderes Highlight.

Die weitere Zugabe dürfte besonders die mittleren und älteren Semester gefreut haben, die den heimischen Komponisten noch persönlich gekannt haben: “Heimat mein Rebenland” von Max Orel (Robert Edler). Stimmiger könnte der musikalische Abend im Weingut von Raimund Laicher nicht beendet werden.

Text: hlö / Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus Sulmtal.de vom 04.08.2016

Innovative Gemeinde mit vielen Zielen

Bürger sind beim Neujahrsempfang vom Mix aus Kultur und Information begeistert

Die Idee von Andreas Kehlenbeck, Vorsitzender des Obersulmer Kulturvereins, eines kommunalen Neujahrsempfangs zu veranstalten, begeistert immer mehr Obersulmer. Nur wenige Plätze sind am Freitagabend in der mit 300 Stühlen vorbereiteten Mehrzweckhalle frei. Zum zweiten Mal hat die Gemeinde ihre Bürger zu einer informativen und unterhaltsamen Veranstaltung in die Willsbacher Hofwiesenhalle eingeladen.

Eine Überraschung erwartet die Besucher am Eingang. Mit einem strahlenden Lächeln überreichen die Schülerinnen Laura (14) und Vanessa (14) von der Power-Company der Michael-Beheim-Gemeinschaftschule jeden Besucher einen Getränkegutschein für ein Glas Sekt. Schon vor dem offiziellen Beginn üben sich die Besucher aus allen Ortsteilen im Small-Talk. “Eine ganz tolle Idee”, meinen Michael Schwemmer und seine Frau Angelika zum Neujahrsempfang.

“Ich freue mich, dass Sie heute Abend so zahlreich erschienen sind”, begrüßt Andreas Kehlenbeck, Leiter des Obersulmer Chors Harmony on Air, die Gäste. “On The Sunny Side Of The Street” - mit diesem Song eröffnet der Chor schwungvoll das kulturelle Programm.Cellistin Louisa Weisshaupt und Solistin Sandra Zeh begeistern beim gefühlvollen “That’s What Friends Are For”.

“Die Premiere des Neujahrsempfangs im letzten Jahr fand so viel positive Resonanz, dass der Kulturverein, Andreas Kehlenbeck und auch ich zu der Erkenntnis gekommen sind, dass das Experiment mit Musik, Ansprache und Bilderpräsentation keine Eintagsfliege bleiben soll”, betont Bürgermeister Tilman Schmidt. In seiner Powerpoint-Präsentation lässt der Schultes die Höhepunkte 2016 im Kommunalen Leben seiner Gemeinde mit Einweihungen, Sanierungen, Partnerschaftsjubiläen, Baumaßnahmen und personellen Veränderungen Revue passieren. Es wird deutlich, wie rasant sich die Sulmtaler-Kommune weiterentwickelt. “In unserer Gemeinde leben Menschen aus 78 verschiedenen Nationen. Wir sind eine bunte und innovative Gemeinde”, so Schmidt. In seinem Ausblick für 2017 hat der Schultes einige “taufrische” Überraschungen parat: Daniel Grupp ist der neue Schulleiter der Realschule Obersulm. Er wurde am Mittwoch, 11. Januar, ernannt. Die Information des Landratsamtes, dass Ende Januar die Flüchtlingsunterkunft in der Löwensteiner Straße erstmals mit 13 Personen aus syrischen Familien belegt wird, ist erst wenige Stunden alt. Schmidt berichtet, dass die Ortsumgehung Willsbach in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen ist.

Der Bau des neuen, drei Millionen Euro teueren Feuerwehrhauses zwischen Eschenau und Eichelberg wird beginnen. Die Installation einer Seebühne am Breitenauer See kommt im Herbst. In der Weiler Straße von Affaltrach werden Sozialwohnungen für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen gebaut. Ein Windradstandort wird nahe dem Horkenberg entwickelt. Die Sanierung von Post- und Wasenstraße in Affaltrach wird in Angriff genommen. Ein neues Baugebiet kommt in Willsbach.

Nach der Ansprache des Bürgermeisters begeistern Harmony on Air und Solistin Petra Bauer mit ihrem gefühlvollen Repertoire. Danach tauschen sich die Bürger bei Snacks und Getränken aus. “Der Chor und die Präsentation haben mir sehr gut gefallen”, sagt Bundestagsabgeordneter Josip Juratovic (SPD), der zum ersten Mal den Obersulmer Neujahrsempfang besucht. Er habe den Eindruck, in Obersulm sei die Welt noch in Ordnung. “Wir sind immer ganz hin und weg, wenn Harmony on Air singt”, schwärmt Pamela Baumann. “Die Information war sehr gut, es tut sich was in Obersulm”. lobt Karl Weiß.

Impressionen Gemeinde Obersulm

Text: G. Döttling / Bilder: Dr. F. Vollmer / E. Bisserier

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 16.01.2017

 

Gekonnter Mix aus jungen und ganz jungen Stimmen

Affaltracher Grundschulchor und Harmony on Air begeistern mit Chorkozert in der Alten Kelter


Der kleine grüne Kaktus steht nicht draußen auf dem Balkon, sondern als Requisite vor der Lautsprecherbox auf der Bühne in der Alten Kelter in Eichelberg.”Mein kleiner grüner Kaktus” ist auch eines der Lieder, mit denen sich der Affaltracher Grundschulchor unter der Leitung von Schulleiter Stefan Vetter in die Herzen des Publikums in der gut besetzten Alten Kelter in Eichelberg singt. “Das heutige Konzert ist das Ergebnis einer Idee”, sagt der Chroleiter von Harmony on Air, Andreas Kehlenbeck. “Der Idee, dass Kinder, die so toll singen, einmal mit Harmony on Air auftreten sollten”. Zunächst aber begeistert der Grundschulchor mit frisch-fröhlichen Liedern, vom “Brontosaurus, der im Garten steht und alles wegfrisst”, der “Pommesbuden-Polonese” und eben dem “kleinen Katkus draußen auf dem Balkon”. “Links, zwo, drei, vier” - Der Grunschulchor gibt den Rhythmus vor und mit dem Elefantenmarsch aus dem Dschungelbuch trampelt er Harmony on Air auf die Bühne und vereinigt sich mit den Kinderstimmen zu einem vollkommenen Sound. Vom Dschungel in den Urlaub mit dem Lied “Ferienzeit”. Die Begeisterung der beiden Chöre springt über auf das Publikum. “Keine Angst, sie kommen wieder”, muss Dirigent Kehlenbeck das Publikum beruhigen als die Kinder von der Bühne gehen und energische Zugaberufe kommen.

Der Frühling kann kommen. Der Chor Harmony on Air bereitet mit den sonnigen Liedern “On the sunny side of the street” und “You are the sunshine of my life” schon mal den Boden. Ein musikalischer Leckerbissen ist das Duett aus dem Abba-Titel “Chess”, gesungen von Christiane Fink und Anja Vollmer. Das folgende Lied “Dieser Weg”, nachdenklich der Text, getragen, fließend die Melodien. Harmony on Air mit sauberer Artikulation und den herausgearbeiteten Phrasierungen, insbesondere bei den Wechseln zwischen den Piano- und Fortepassagen. Dies ebenso mit dem Titel “Music”, verstärkt durch das rhythmische Klatschen der Konzertbesucher. Frenetischer Beifall nach dieser Leistung. Für die Zugabe müssen die Kleinen nochmals auf die Bühne. Der Chor bedankt sich beim restlos begeisterten Publikum mit “Vielen Dank für die Blumen”.

Bürgermeister Tilmann Schmidt ist mit der ganzem Familie da wie viele andere Besucher auch und lobt: “Das Konzert war spitze und ein ganz besonderes Hörvergnügen. Solch ein Konzert erlebt man nicht alle Tage. Mit welcher Freude alle Akteure, die Kinder und Erwachsenen, da am Werk waren war echt schön anzusehen und anzuhören”. Es ist klasse und nicht selbstverständlich, dass Herr Kehlenbeck und seine Sängerinnen und Sänger von Harmony on Air solch ein zeitintensives Projekt gemeinsam mit Herrn Vetter und seinem Grundschulchor eingegangen sind. Und vor allem mit diesem vielseitigen, anspruchsvollen und daneben auch noch überaus unterhaltsamen Liedgut.

Text: hlö  Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus dem Sulmtal.de vom 23.03.2017

 

 

Hautnah - ein Abend voller Hörgenuss

Harmony on Air überzeugt beim Konzertabend in Obersulm-Weiler

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Leidenschaft für Musik und Freude am Gesang - dafür steht Harmony on Air. Der Chor aus dem Weinsberger Tal mit Frontmann Andreas Kehlenbeck am Klavier präsentiert sich bei seinem Konzert im Bürgersaal in Obersulm-Weiler “hautnah” seinem Publikum.

“Gut gemacht”, lobt Andreas Kehlenbeck seinen Chor am Konzertende und reckt beide Daumen in die Höhe. Ein begeisterter Schlussapplaus des Publikums ist dem Chor gewiss und belohnt 18 Sängerinnen und Sänger für einen hörenswerten Musikabend. Das Repertoire ist vielfältig. Gefühlvolle Balladen, humorvolle A-capella-Stücke und mitreißende Songs aus dem Rock- und Pop-Genre machen das Event zum Hörerlebnis.Manuela, Ramona und Chrissi

“Stets ein Lieb beim Marsch parat, das ist wichtig Kamerad” - jede Menge gute Laune verbreitet der Chor gleich zu Beginn, als man per Elefantenmarsch in die gute Stube einmarschiert und mit einem Dschungelbuch-Medley für einen fröhlichen Auftakt sorgt. Liedtitel der Kölner A-capella-Gruppe Wise Guys gehören mit zu einem Konzert von Harmony on Air. Der Chart-Stürmer “Radio” aus dem jahr 2006 ist mit dabei und bringt den puren Sound von Kehlenbeck & Co. herüber. Cohens “Hallelujah” geht unter die haut. ehe der Chor erstmals Disneys Toy-Story-Song “Du hast’n Freund in mir” zum Besten gibt.

Harmony on Air-Vorstand Peter Kungl stimmt mit vorgelesenem deutschen Text auf “The Rose” mit starken Frauenstimmen ein, ehe es mit Coldplays “Viva la vida” und ausdrucksstark intonierten “On the sunny side of the street” in die Pause geht. Angetan vom Gehörten sind Martina und Eberhard Stark: “Das Ganze hat hier ein besonderes Flair. Man erlebt den Chor hautnah, die Lider berühren”, sind sich die Weinsberger einig. Viele Jahre hat der Chor anspruchsvolles “Spain” nicht mehr gesungen.Gitte

Den Song meistert der Chor zu Beginn des zweiten Musikblocks bravourös. Humorvolles “Vogellied” leitet über in eine swingendes “You are the sunshine of my life”, ehe Harmony on Air mit Naidoos “Dieser Weg” ein Glanzlicht setzt. Die Zuhörer lauschen den Worten von Sängerin Manuela Reis, die vielbesungenes “Secret of Life” zu Beginn des Liedes übersetzt, ehe der Chor mit Maffays “Nessaja” und dem Rockballadenklassiker “Music” auf die Zielgerade des Konzertabends geht. Nach zwei gefeierten Zugaben ist Schluss.

Vorstand Peter Kungl dankt der Gemeinde Obersulm für das unkomplizierte Miteinander und aht Lob für Chor, Dirigent und Helfer parat: “Wenn man so unterstützt wird, darf man sich glücklich schätzen, mit dabei zu sein”.
 

Text: kre  Bilder: Dr. F. Vollmer

 

Artikel aus der Sulmtaler Woche vom 29.11.2017

 

Harmony on Air – Sensationelles Erfolgserlebnis des Obersulmer Chors beim Grand Prix der Popchöre

HoA in Action

”Our 12 points go to…” – Halt! Nicht so schnell. Beginnen wir am Anfang.

Samstag, 16.12.2017, 19 Uhr, Erlenbach: Die Vorjahressieger Beauties and the Beats sowie
Rachel Intervention eröffnen in der ausverkauften Sulmtalhalle vor 550 Zuschauern den
Grand Prix der Popchöre 2017.

7 Chöre sind dieses Jahr am Start: Chorvision, Die Smartins, der Liederkranz Kochersteinsfeld,
Lyrix, Remain, Wir – Der Chor und Harmony on Air.Grand Prix Moderatoren von Rachel Intervention

Das Prinzip: Jeder Chor singt 3 Lieder. Chöre und Publikum stimmen daraufhin ab und am Ende gibt es einen Chorleiterpreis für die beste Gesamtpunktzahl aller drei Stücke eines Chors und einen Siegersong. Der Chor, dessen Song gewinnt, richtet im Folgejahr den Grand Prix der Popchöre aus.

Harmony on Air durfte als 6. Chor der ausgelosten Reihenfolge sein Können zum Besten
geben: Sein “Vogellied” zauberte dem Publikum ein Schmunzeln auf die Lippen.
Bei “You are the sunshine of my life”
wippten dann schon die meisten mit und nach einem mitreißenden Music” bebte der Saal. Das Publikum war begeistert. Jetzt hieß es abwarten, denn auch die anderen Chöre hatten sehr beeindruckende Leistungen gezeigt.
Nach einer Votingpause, dem Auftritt des bezaubernden Kinderchors des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn und einer umwerfenden Performance des Vorjahressiegers Beauties and the Beats, war es dann so weit: Die Punktevergabe stand an.

Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen musste sich Harmony on Air mit “Music” am Ende mit nur 8 Punkten Unterschied dem Chor Remain mit dem Song “Royals” geschlagen geben und belegte den 2. Platz."Music"

Ganz knapp war auch das Ergebnis in der Chorleiter- wertung: Schlussendlich hatte Remain mit 10 Punkten leicht die Nase vorn und Harmony on Airs Chorleiter Andreas Kehlenbeck durfte auf der Bühne auch in dieser Kategorie die Glückwünsche für den hervorragenden
2. Platz entgegen nehmen.

 

Text: B. Bisserier

Bilder: Michael Schaffert

YouTube-Aufnahme: P. Zeh

Ein Treffpunkt für Neugierige

Der Neujahrsempfang entwickelt sich zum beliebten Informationsforum mit Unterhaltung

Das Konzert von Gemeinde und Kulturverein, beim Neujahrsempfang Information mit Kultur und Unterhaltung zu verknüpfen, kommt an. Nur wenige der 300 Stühle in der Willsbacher Hofwiesenhalle beleiben am Freitagabend beim dritten Obersulmer Neujahrsempfang unbesetzt.

“Ich bin zum ersten Mal da un lasse mich überraschen, was kommt”, sag Wilfried Feinauer vom Vorstand des Musikvereins Eschenau. Jeder Neuankömmling erhält einen Gutschein für ein Glas Sekt. Den Bewirtungsservice leisten der Förderverein und Schüler der Michael-Beheim-Gemein-
schaftsschule. Acht- und Neuntklässler haben mit Schulsozialarbeiterin Monika Schirmer und Lehrerin Bruni Haug ein kaltes Buffet vorbereitet.

“Mich interessiert, was sind das für Leute, die hierherkommen, und was so ein Empfang zu bieten hat”, sagt Fritz Wieland vom Eschnauer Männer-Club. Die Besucher werden vom Obersulmer Chor Harmony on Air und dem Chorleiter und Kulturverinschef Andreas Kehlenbeck mit “Du hast’nen Freund in mir” begrüßt. Viel Beifall erhalten der Chor und seine Solisten für die Ballade “The Rose” und das Spiritual “Oh Happy Day”.

“Keine Sorge ich singe nicht”, scherzt Bürgermeister Tilman Schmidt zum Auftakt seine Rück- und Ausblicks. Mit 100 Bildern lässt der Bürgermeister das Jahr 2017 Revue passieren. Im Ausblick auf 2018 erfahren die Besucher, dass seit Anfang Januar mit Alina Saric eine Integrationsbeauftragte in Obersulm ihre Arbeit mit Migranten aufgenommen hat. Die Telekom will im Vorwahlbereich “07130” ihr Breitband-Netz für schnelles Internet ausbauen. Zudem kommt der zweite Bauabschnitt für die Sanierung des Sulzbacher Wegs, die Kindergärten in Eichelberg, in der Affaltracher Wasenstraße und das Dach der Realschule sollen saniert werden. Auch eine unerfreuliche Überraschung musste Schmidt verkünden: Wegen einer Kostenexplosion wurde der Bau der Seebühne im Breitenauer See zurück gestellt.5

“Es ist viel Bewegung in Obersulm, Menschen aus mehr als 70 Nationen leben hier, wir sind längst eine Multi-Kulti-Gemeinde”, sagt Schmidt. Sein großer Wunsch für 2018: “Ein friedvolles, buntes und belebtes Jahr mit einem guten, toleranten Miteinander der Einwohner ohne gesellschaftliche Zerwürfnisse”.

Im zweiten Konzertteil begeistert Harmony on Air zusammen mit Kindern des Affaltracher Grundschulchors beim Medley aus dem Disneyfilm “Das Dschungelbuch” und dem Peter-Maffay-Song “Nesaja”. Ein humorvoller Obersulm-Rap von Andreas Kehlenbeck kann sich der Schultes noch nicht als Hymne für seine Gemeinde vorstellen.

Die Meinung vieler Besucher bringt Harald Kunzi aus Willsbach beim Small-Talk nach dem Programm auf den Punkt: “Mir gefällt, dass man hier Menschen aus allen Ortsteilen trifft, die sich mit Obersulm identifizieren, man erfährt Neues und wird gut unterhalten.”

Text: G. Döttling / Bilder: E. Bisserier

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 15.01.2018

 

HARMONY ON AIR – CHORWERKSTATT UND SINFONIE-ORCHESTER TELFS

DER BEGINN EINER MUSIKALISCHEN FREUNDSCHAFT

Harmony on Air in Telfs

Wer hätte gedacht, dass aus einer Freundschaft zu Studienzeiten ein solch besonderes musikalisches Ereignis entstehen könnte?

Zwei Chöre und ein Orchester wagten ein musikalisches Projekt und gestalteten gemeinsam ein Konzert, welches am Sonntag, den 3. Juni 2018 in Telfs (Tirol) Premiere hatte.

Eigens dafür machten wir- die Sängerinnen und Sänger von Harmony on Air – uns auf den Weg nach Österreich und trafen dort auf die Chorwerkstatt und das Orchester Telfs. Letzteres steht unter der Leitung von Fausto Quintabà, einem Studienfreund unseres Chorleiters Andreas Kehlenbeck, der die Idee für dieses musikalische Experiment hatte.

Schon Wochen vorher hatten wir uns auf dieses Treffen vorbereitet und die klassischen Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven sowie ein eigenes Programm eingeübt.

Vor Ort in Telfs wurde dann alles zusammengefügt: unsere Stimmen mischten sich mit denen der Chorwerkstatt, wir hörten unseren Gesang zum ersten Mal in Begleitung des Orchesters und Altistin Kristina Quintabà und Pianist Andreas Kehlenbeck begeisterten mit virtuosen Soli.Chorwerkstatt + Synfonieorchester + HoA

Für unseren Chor, der sich bis jetzt eher selten mit klassischer Chorliteratur beschäftigt hat, war dies ein eindrucksvolles Erlebnis.

Am Wochenende des 23./24. Juni 2018 reisen die Telfser Musiker nach Obersulm, um mit uns dieses Konzert im Rahmen des Veranstaltungskalenders des Kulturvereins Obersulm aufzuführen. Unter dem Titel „Incredible Crossover – Classic meets Pop“ können Sie uns und unsere österreichischen Freunde in einem Matinee-Konzert am Sonntag, den 24.6.2018 um 11 Uhr in der Kelter Eichelberg hören.

Sicherlich ein besonderer Hörgenuss – Versprochen!

 

Deutsch-Österreichischer Hörgenuss
in der Kelter Eichelberg

Ein besonderes musikalisches Ereignis fand am Sonntag, den 24.06.2018, in der Kelter Eichelberg statt. Das Orchester und die Chorwerkstatt Telfs aus Österreich gestalteten zusammen mit dem Obersulmer Chor Harmony on Air ein Matinée-Konzert.

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Drei Wochen zuvor wurde bereits in Telfs gemeinsam musiziert und nun traten die Telfer ihren Gegenbesuch in Obersulm an. Anstoß zu diesem musikalischen Projekt gab die Freundschaft zwischen den beiden Pianisten Andreas Kehlenbeck und Fausto Quintabà, die beide am Mozarteum in Salzburg studiert haben und nun mit dem Orchester Telfs und dem Chor Harmony on Air zwei ambitionierte Amateurensembles leiten.

Vollständig wurde das Künstlertrio durch die Chorwerkstatt Telfs unter der Leitung von Viktor Schellhorn, einem Chor bestehend aus ca. 35 Sängerinnen und Sängern, der weit über die Grenzen Telfs` hinaus bekannt ist.

Das Konzert bot den Ensembles Raum, Teile ihres eigenen Programms darzubieten und so startete das Orchester Telfs beschwingt mit Mozarts Ouverture zu „La clemenza die Tito“. Dann folgte der Vortrag der Chorwerkstatt. Bemerkenswert, wie gefühlvoll und fein intoniert die Telfer ihre Stücke interpretierten. Unter anderem ein Werk des Norwegers Ola Gjeilo, dessen mystische Harmonien Gänsehaut-Feeling hervorriefen.IMG_5876

Harmony on Air übernahm schwungvoll mit den beiden a capella-Melodien „Rama lama ding dong“ und „The Entertainer“. Der als Instrumentalstück bekannte „Entertainer“ wurde von Lorenz Maierhofer gekonnt in ein Chor-Arrangement übersetzt.

Mit Felix Mendelssohn Bartholdys drei geistlichen Liedern und Fuge für Alt, Chor und Orchester (op.96) präsentierten sich die beiden Chöre und das Orchester gemeinsam auf der Bühne. Ein Höhepunkt des Vortrages war dabei sicherlich die Altsolistin Kristina Quintabà, die mit ihrer warmen, kraftvollen Stimme das Publikum gefangen nahm.

Den zweiten Teil des Matinée-Konzertes eröffnete Harmony on Air mit „Music“ von John Miles – dem Stück, mit welchem der Obersulmer Chor im Dezember 2017 beim Grand Prix der Popchöre den 2. Platz belegen konnte. Die Stimmgewalt der 14 Sängerinnen und Sänger, die ohne technische Verstärkung den Raum füllen konnten, erstaunte die Zuhörer. Das anspruchsvolle a-ha-Arrangement „Take On Me“ von Oliver Gies (maybebop) wurde erstmals von Harmony on Air aufgeführt. Durch mitreißende Rhythmik und Dynamikwechsel konnte auch dieses Stück das Publikum überzeugen.

Ruhiger und sehr gefühlvoll übernahm die Chorwerkstatt Telfs. Insbesondere die Interpretation des Kärntner Liedes „Tråg mi Wind“ berührte zutiefst. Die 2010 verstorbene Mundart-Dichterin Brigitte Hubmann blickt darin ihrem eigenen Tod entgegen und bittet den Wind, sie zu tragen, heim übers Land, übers Meer. Wenige Tage nach ihrem Tod vertonte Christian Dreo dieses Gedicht „in memoriam Gitti Hubmann“.IMG_5878

An diesen ergreifenden Vortrag schloss sich ein weiterer Höhepunkt des Matinée-Konzertes an: bei Ludwig van Beethovens „Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op. 80 in c-moll“ wechselte Andreas Kehlenbeck vom Chorleiterpult zum Flügel. Sehr virtuos und differenziert mündete das Werk vom Dialog zwischen Solist und Orchester schließlich in ein grandioses Chorfinale. Mit Standing Ovations honorierten die Zuhörer Kehlenbecks herausragende solistische Leistung und die Fähigkeit Fausto Quintabàs, Solist, Orchester und Chöre auf wunderbare Art zu dirigieren. Der geforderten Zugabe kamen die Akteure gerne nach und präsentierten nochmals das beeindruckende Beethoven-Finale.

Ein erfolgreiches Matinée-Konzert ging zu Ende – die Künstlerfreundschaft zwischen Harmony on Air und der Chorwerkstatt und dem Orchester Telfs jedoch beginnt zu wachsen und beschert hoffentlich noch weitere musikalische Leckerbissen!