Jahr 2016

Chorgesang und Ausblick aufs neue Jahr

Gelungene Premiere des Neujahrsempfangs mit Kultur und Information - Harmony on Air begeistert
Besucher

Die Idee eines Neujahrsempfangs kommt bei den Obersulmer Bürgern gut an. Über 250 erwartungs-
volle Besucher, darunter Gemeinde- und Ortschaftsräte, Kirchen- und Vereinsvertreter sowie Mit-
glieder anderer gesellschaftlicher Gruppen strömen am Freitagabend in die Obersulmer Hofwiesen-
halle. Sie wollen bei der Premiere des Obersulmer Neujahrsempfangs mit Kultur, Small-Talk und
Informationen dabei sein.

Der Chor Harmony on Air, Bürgermeister Tilman Schmidt und als Caterer die “Power-Company”, eine Schülerfirma der Michael-Beheim-Gemeinschaftsschule, bestreiten das informative, unterhaltsame und kulinarische Abendprogramm. Veranstalter sind die Gemeinde und der Obersulmer Kulturverein. Schmidt begrüßt im Foyer der Hofwiesenhalle die Bürger per Hand- schlag. Jeder Gast erhält von den Schülerinnen Aylin und Hale einen Bon für ein Glas Sekt oder ein alkoholfreies Getränk. Ab 18 Uhr tummeln sich die Premierengäste an den Bistrotischen und am üppigen kalten Buffet, das 15 Schüler aus den achten und neunten Klassen der Michael-Beheim-Schule mit Lehrerin Bettina Lauser, “Geschäftsführerin” der Power-Company, vorbereitet haben. “Wir hatten ab elf Uhr frei und haben dann alles vorbereitet”, erzählt Giulia Grassi.

“Ich finde die Idee eines Neujahrsempfangs klasse und bin auf den Ausblick des Bürgermeisters gespannt, was uns das Jahr 2016 bringen wird”, sagt Walter Seyffer aus Sülzbach. Ihn interessierte besonders, was der Schultes zur Flüchtlingsthematik zu sagen habe. “So eine Informationsver- sanstaltung, die auch noch einen kulturellen Rahmen hat, bietet Bürgern eine gute Informations- möglichkeit”, meint Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall, der als Gast dabei ist. “Ich freue mich besonders auf Harmony on Air”, sagt Marion Steinbach aus Sülzbach. Sie wird nicht enttäuscht.

Der Chor unter der Leitung von Andreas Kehlenbeck beginnt sein Konzert mit “Iko Iko”. A capella folgen zwei humorvolle Songs der Wise Guys. “Jetzt und hier kann das Motto des Abens sein”, sagt Chorleiter Kehlenbeck, der den umjubelten Auftrit seiner 20 Sängerinnen und Sänger mit 15 Liedern und zwei Zugaben moderiert.

Der Chor begeistert mit einem breiten Repertoire von Klassik, Adele bis Queen sowie seiner hohen musikalischen Qualität. Beim instrumentalen Intermezzo mit dem Radetzki-Marsch, gespielt von Anja Vollmer, Peter Kungl (beide Saxophon)
und Kehlenbeck am Piano, klatscht der Saal begeistert mit. Bürgermeister Schmidt blickt mit einer Bilderschau auf die wichtigsten kommunalen Projekte, Feste, Veranstaltungen und Ereignisse
zurück. Gemeindepartnerschaft, Seeweihnacht, wichtige Ereignisse in Vereinen gehören ebenso dazu, wie der 70. Geburtstag von Ehrenbürger Harry Murso oder der Bau des Kinderhauses.

“Im Februar wird das neue Löschfahrzeug LF 20 an die Feuerwehr offiziell übergeben”, beginnt Schmidt seinen Ausblick auf 2016. Zahlreiche Jubiläen stehen an: 30 Jahre Breitenauer See, 30 Jahre Gemeindepartnerschaft mit Beaumont le Roger, zehn Jahre Partnerschaft mit Hercegkut. Gebaut werden eine Seebühne am Breitenauer See, das neue Feuerwehrhaus II in Eschenau und ein Wohnhaus als Unterkunft für Asylbewerber in Affaltrach. Die Innenentwicklung des Ortsteils Affaltrach in Post- und Michelbachstraße stehe ebenso auf der kommunalen
Agenda, wie die Weiterentwicklung des Sulmparks in den Affaltracher Wiesen. “Sehr gut, vor allem der Chor gefällt mir, hoffentlich gibt es 2017 eine Neuauflage dieses Empfangs”, sagt Anja Friedle aus Eschenau. “Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen, es war informativ und unterhaltsam”, lobt Gemeinderat Thomas Lüdecke.

Impressionen Gemeinde Obersulm

Text: G. Döttling / Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 18.01.2016

Mit Mendelssohn-Bartholdy und Queen das Publikum begeistert

Chor Harmony on Air mit Klassik, Pop und Rock in der Weinsberger Baukelter

Ob das gut geht? Wie viele Zuhörer werden kommen? Es ist Sonntagnachmittag 15 Uhr. Der Chor Harmony on Air hat zum Konzert in die Weinsberger Baukelter eingeladen. Doch wer wagt gewinnt: Der Chor darf sich über ein volles Haus freuen.

Zwei Stunden Harmony on Air - zwei Stunden mitreißende und gefühlvolle Momente für die Zuhörer. “Großartig, ich bin begeistert” zieht Zuhörerin Veronika Betz aus Grantschen bereits zur Pause Ihr Resümee. Dem steht Johannes Mittl nicht nach. “Die machen das richtig gut”, sagt der Mann, der den Chor selbst fünf Jahre lang (2008 - 2013) als Dirigent unter seinen Fittichen hatte.

An diesem nachmittag begrüßt Chorleiter Andreas Kehlenbeck das Publikum und eröffnet zusammen mit 18 Chormitgliedern mit indianischem “Iko Iko” den Konzertreigen. Nicht fehlen darf bei einem Musikevent mit Harmony on Air dürfen Liedtitel der Kölner Vokal-Pop-Gruppe Wise Guys. “Ich wäre gern viel größer, ich hätte gern mehr Geld”, kommt es von den Stimmen auf der Bühne, ehe man mit dem Chart-Stürmer aus dem Jahr 2006 “Radio” gleich den nächsten Hit der A-Cappella-Band aus dem Rheinland setzt.

“As” von Stevie Wonder und ausdrucksstark vorgetragenes “Shall I compare” von Stefan Kalmer folgen, ehe Dirigent Andreas Kehlenbeck seinen Chor mit “Denn er hat seinen Engeln befohlen” von Felix Mendelssohn-Bartholdy vor eine besondere Herausforderung stellt. Der Chor meistert das Musikstück bravurös und setzt ein Glanzlicht an Chorgesang. Ganz stark Adeles “Skyfall”, da hätte auch James Bond seine Freude gehabt. Viel Spaß gibt es beim munteren Vogellied, ehe ein Zahnarztbesuch mit Sänger und Vereinschef Peter Kungl den ersten Musikblock beschließt.

Den Auftakt in Halbzeit zwei macht Chorleiter Andreas Kehlenbeck, der bei seinem “Solo Piano” seine Klasse an den Tasten des E-Pianos eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit Warnwesten bekleidet und Fahrradhelmen auf dem Kopf präsentiert der Chor den Queen-Hit “Bicycle race” aud dem Jahr 1978. “Your Song” - einfühlsame Stimmen machen den Elton-John-Hit zum Hörgenuss.

Nach großartigem “Jetzt und hier” wischt sich Frontmann Andreas Kehlenbeck kurz die Schweißperlen von der Stirn ehe der Chor mit “Adiemus”, zu Saxophonklängen von Peter Kungl, für Gänsehautfeeling sorgt. Ein Highlight des Nachmittags setzt Gitte Bisserier mit ihrer Stimme bei vorgetragenem “I see fire” von Ed Sheeran.

“Ich drehe schon seit Sunden, hier so meine Runden”, mit Pep und Schwung geht es mit Grönemeyers “Mambo” in die erste Zugabe ehe aus den Publikumsreihen gewünschtes “Adiemus” noch einmal gefordert wird und einen starken Auftritt von Harmony on Air in der Baukelter beschließt.

Zufrieden ist Vereinsvorsitzender Peter Kungl. “Ich habe mich riesig über das große Publikumsinteresse und die Anwesenheit von Chormitgliedern anderer Chöre gefreut. Das war heute für uns alle ein begeisterndes Konzerterlebnis.

Info: Das nächste Konzert von “Harmony on Air” findet am 21. April 2016 im Heilbronner Waldhaus statt.

Text: kre / Bilder: K. Müller

Artikel aus Sulmtaler Woche vom 22.02.2016

Konzert mit Zahnarzt und Stau

Der Chor Harmony on Air begeistert in der Baukelter mit vielfältigem Repertoire - Große Sangeskunst und auch ein Angriff auf die Lachmuskeln
 

Das Konzert war eigentlich als eine Art Experiment gedacht. Der Grund? Der Chor Harmony on Air aus Affaltrach, übrigens mit einigen Sängern aus Weinsberg, legte den Termin in der Baukelter auf einen Sonntagnachmittag um 15 Uhr. Und der Erfolg gab dem mutigen Schritt recht. “Wir sind restlos zufrieden, haben 110 Karten verkauft”, freut sich Sängervorstand Peter Kungl.

Doch nicht nur der Kartenverkauf lief sehr gut. Auch das in der Pause angebotene Kuchenbuffet war dicht umlagert und sorgte somit für ein weiteres Novum. Innovativ zeigte sich Harmony on Air aber auch in der Liedauswahl. Dirigent Andreas Kehlenbeck der auch kurzweilig mit dem einen oder anderen Gag moderierte, hatte eine perfekte Mischung zusammengestellt, die die hohe Qualität der Stimmen zeigte und mit ausgefeilten Arrangements überraschte. Allerhöchste Sangeskunst zum Beispiel das achtstimmige “Denn er hat seinen Engeln befohlen” von Mendelssohn-Bartholdy, in romantischer Tradition komponiert. “Das ist eine große Herausforderung für uns”, erklärte Kehlenbeck die Tatsache, dass dafür beim Konzert nur elf Sängerinnen und sieben Sänger zur Verfügung standen.

Kontrastprogramm dazu lieferten beispielsweise Popsongs von Queen und Elton John oder
A-capella-Lieder der Wise Guys. Interessant auch die Hommage an den Agenten im Dienste seiner Majestät. Zum James-Bond-Titelsong “Skyfall” gab’s eingeblendete Filmbilder und die Sänger zückten pantomimisch ihre Pistolen.

Einen Angriff auf die Lachmuskeln startete Harmony on Air mit dem Vogellied, bei dem eine Nachtigall vergebens mit ihrem Nachwuchs nach Hawaii zu fliegen versucht. Noch skurriler der Zahnarztsong, den die Akteure mit Mundschutz starteten. Für Lacher sorgte aber vor allem Peter Kungl als gefährlich wütender Doktor im weißen Kittel. Damit hatte der Sängervorstand gleich mehrere Soli, denn bei “Adiemus” brillierte er auch als Saxofonist.

Die rhythmisch betonten Stücke unterstrich Ute Seitz am Cajon, als Gesangssolistin begeisterte Brigitte Bisserier das Publikum. Ein absoluter Höhepunkt war aber vor allem das Solo am
Fazioli-Flügel der Baukelter. Dirigent Andreas Kehlenbeck demonstrierte mit “Nessun dorma” von Puccini beeindruckend, warum er auch ein gefragter Konzertpianist ist.

Als Andreas Kehlenbeck dann vorsichtig am Konzertschluss fragte, ob eine Zugabe des Chors gewünscht wird, brauste ein wahrer Beifallssturm durch den Saal. Deshalb zeigten die Sänger dann, dass sie mehr können als nur singen. Bei der Body-Percussion kamen Fingerschnipsen, Zischen oder verschiedene Klatschtechniken perfekt zum Einsatz. Und das sogar “mehrstimmig”.

Beim anschließenden Stück “Mambo” als Persiflage eines Verkehrsstaus zeigte sich, dass viele Zuhörer ebenfalls Mitglieder in anderen Chören der Umgebung waren. Die “Choreographie” des Auditoriums verriet, wie diese “singenden Autos” sonst den Mambo auf der Bühne erleben.

Text: K. Freudenberger / Bilder: K. Müller

Artikel aus Heilbronner Stimme vom 22.02.2016

Adele und Grönemeyer und eine Hommage an das Rebenland

Kultur im Weingut - Harmony on Air singt im Obersulmer Weingut Leicher


Leidenschaft für Musik und Freude am Gesang - dafür steht Harmony on Air. Der Chor aus dem Weinsberger Tal mit Frontmann Andreas Kehlenbeck am Klavier präsentiert sich im herrlichen Ambiente des Willsbacher Weinguts und heimst sich den begeisterten Applaus des Publikums ein.

20 Liedtitel gibt Harmony on Air an diesem herrlichen Sommerabend zu Gehör und präsentiert sich vor über 100 Zuhörern als ein Chor, der in verschiedensten Musikrichtungen zu bestehen weiß.
“Iko, Iko” hat man sich als Opener ausgesucht. Der 1965 durch die Girlieband “The Dixi Cups” weltweit gekannt gemachte Ohrwurm steht für zeilos gute Laune und ist der Auftakt in einen kurzweiligen Musikabend. Ein gutes Glas Wein und ansprechenden Chorgesang genießen - das Willsbacher Weingut und 18 Akteure auf der Bühne mit den “Special Guests” Louisa Weisshaupt am Cello und Karlheinz Bohm am Schlagzeug machen es möglich.

Gefühlvolle Balladen, humorvolle A-cappella-Stücke, mitreißende Songs aus dem Rock- und Pop-Bereich, das Repertoire ist vielfältig. Starke Solostimmen von Petra Bauer (Fly with me) und Brigitte Bisserier (I see fire) setzen dem Konzert zusätzliche Glanzlichter auf. Liedtitel der Kölner A-capella-Gruppe Wise Guys gehören mit zu einem Konzertabend von Harmony on Air. Der Chart-Stürmer “Radio” aus dem Jahr 2006 ist mit dabei und bringt den puren Sound von Kehlenbeck & Co. herüber.

Spaß macht der zwischenzeitliche Zahnarztbesuch mit Vorstand Peter Kungl und Sängerin Anja Vollmer, nachdem zuvor Grönemeyers “Mambo” so richtig Lust auf Laune macht. Elton Johns “Your Song”, Coldplays “Viva la vida” und humorvolles “Vogellied” sind der Auftakt in den zweiten Musikblock. In seiner ganz eigenen Weise intoniert der Chor den Rockballadenklassiker “Music” und zeigt beim ersten Nummer-1-Hit der britischen Rockgruppe Queen bei “Bohemian Rhapsody” seine Klasse.

“On the sunny side of the street” passt zum herrlichen Sommerabend und starke Stimmen lassen Adeles “Skyfall” zum Hörerlebnis werden. Mit “Heimat mein Rebenland” gibt es vom Chor noch eine Hommage an heimatliche Gefilde.

“Super war’s”, resümiert Weingut-Chef Raimund Laicher das Konzert mit Harmony on Air. Der Willsbacher Weinmacher weiß, dass er mit dieser Aussage nicht alleine steht.

Text: kre / Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus Sulmtaler Woche vom 03.08.2016

Lieder in weinseliger Umgebung

”Harmony on Air” begeistert im Weingut Laicher in Willsbach

”Mach dein Radio an”, singt der Chor Harmony on Air ins Publikum. Der Abend im vollbesetzten Weingut Laicher, in Kooperation mit der VHS Obersulm, ist wie geschaffen für ein solches Konzert und das Flair ist einmalig. Über der Bühne rankt Weinlaub und auf den Tischen funkelt der Wein in den Gläsern. Zu diesem Ambiente passt der Titel “That’s what friends are for”, begleitet auf dem Cello von Luisa Weisshaupt. Am Schlagzeug Karlheinz Bohm.

Der Text zu dem Lied “Shall I compare” stammt von Shakespeare, erklärt Chorleiter Andreas Kehlenbeck. Petra Bauer brilliert als Solistin in dem gefühlvollen “Fly with me”. Man könnte meinen, die positive Aussage des Liedes “You are the sunshine of my life” übertrage sich auf das Publikum, wenn man in die Gesichter der Konzertbesucher schaut. Den totalen Stress im Auto auf der Suche nach einem Parkplatz von H. Grönemeyer vermittelt der Chor mit “Mambo”.

 

“Ich bin ein Zahnarzt” verkündet Peter Kungl als Solist singend und zieht seiner Chorkollegin Anja Vollmer auch gleich noch einen Zahn auf der Bühne. Das Konzert ist abwechslungsreich und geht in verschiedene Stilrichtungen. So folgt nach dem skurrilen Zahnarztsong das Instrumentalstück “Romance”, gespielt von Louisa Weisshaupt (Cello) und Andreas Kehlenbeck (Piano).

Ein Schmunzeln und so mancher Lacher läuft durch das Publikum, als der Chor verkündet: “Es flog ein Vogel nach Hawaii”. “I see fire” - Brigitte Bisserier begeistert mit Ihrem Solo. Das Publikum geht mit, singt mit, wiegt sich im Takt, bei “On the sunny side of the street”. Wie ein Orchesterkonzert klingen bei “Music” die klangmalenden Stimmen des Chores. Mit der “Bohemian Rhapsody” setzt der Chor zum Finale ein besonderes Highlight.

Die weitere Zugabe dürfte besonders die mittleren und älteren Semester gefreut haben, die den heimischen Komponisten noch persönlich gekannt haben: “Heimat mein Rebenland” von Max Orel (Robert Edler). Stimmiger könnte der musikalische Abend im Weingut von Raimund Laicher nicht beendet werden.

Text: hlö / Bilder: Dr. F. Vollmer

Artikel aus Sulmtal.de vom 04.08.2016